Verkekste Arbeitswelt

Gut wenn sich Kompetenzen ergänzen

Kompetenzen in der Kinderkrankenpflege, auch gerne als Schlüsselqualifikation bezeichnet, die man haben, entwickeln und ausbauen sollte im pflegerischen Alltag.
Von manchen weiß man gar nicht dass man sie hat, bzw das so etwas einen Namen hat. Zum größten Teil beziehen sich die Kompetenzen - 4 an der Zahl - auf eigene Verhaltensweisen und den sozialen Umgang mit anderen Leuten.

Die Schlüsselqualifikationen unterteilen sich in 4 Kompetenzen:

1.) Fachliche Kompetenz
Bezieht sich auf Einsichten, Fertigkeiten und Fähigkeiten die erforderlich sind Pflegekonzepte - angepasst an die jeweilige Situation des Pflegebedürftigen - anzuwenden.
Nicht so kryptisch gesagt, gehört dazu die Erfassung der Pflegesituation durch gezielte Beobachtung, sowie die fach- und sachgerechte Durchführung von Pflegemaßnahmen. Das Wissen, oder Werkzeug zu haben, dass man braucht im Alltag

2.) Methodische Kompetenz
Beschreibt die Fähigkeit in speziellen Situationen die Art und Weise des Vorgehens anpassen zu können.
Das heißt in aller erster Linie, die Fähigkeit eine Pflegeplanung zu erstellen, die Pflege durchzuführen und danach auszuwerten, sprich evaluieren.
Man muss also in der Lage sein Informationen einzuholen und zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen und Prioritäten setzen zu können, sowie Probleme gezielt und systematisch bearbeiten zu können.

3.) Sozial-kommunikative Kompetenz
Zielfertigkeit ist es, das der Pflegende in der Lage ist, sich in den Pflegebedürftigen (Patienten) hineinzuversetzen und die Welt aus seiner Perspektive sehen und verstehen kann. Ein anderes Ziel ist es, das der Pflegende zur Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und dem eigenen Team fähig ist.
Zur Arbeit in diesem Bereich zählt die Beratung und Anleitung. Aber auch viel Arbeit an sich selbst steht auf dem Plan: das Erlernen der eigenen Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, das Erlernen von Kritik- und Argumentationsfähigkeit

zu guter Letzt:

4.) Personale Kompetenz
Alles dreht sich um sich selbst: Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Person, des eigenen Handelns, der eigenen Einstellungen.
Die Bereitschaft zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein fürs eigene Tun.
Die Bereitschaft zur Aktualisierung des eigenen Wissenstandes.
Was man tun muss dafür: Zu Fort- und Weiterbildungen gehen, Lernen wie man sich vor psychischen und physischen Belastungen schützen kann. Wissen/lernen wie man die Balance zwischen Nähe und Distanz finden kann.

Im Idealfall sollte der Pflegende doch in allen Kompetenzen recht gut sein, im Regelfall mangelt es aber entweder an fachlicher und methodischer Kompetenz oder - was leider häufiger ist, wie ich das Gefühl habe - an sozialer und personaler Kompetenz.
Ich würde mich persönlich glaube ich in allen Kompetenzen als recht gut, oder gar nicht mal so schlecht einordnen... aber wer täte das nicht Winking
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Jobaussichten?

Ich fange langsam an zu glauben, dass ich doch was kann. Ich hab Spaß bei der Arbeit! Böse ich weiß, und fast unmöglich geglaubt in der Klinik. Aber es ist so!
Ein hoch auf die Neuropädiatrie in Heidelberg!
Einziges Manko: Zu wenig Personal für einen riesen Haufen von Arbeit. Aber auch das lässt sich bewerkstelligen wenn man Spaß bei der Arbeit hat.
Sicherlich bin ich nicht perfekt und kann alles, aber ich geben mir größte Mühe das richtig zu machen, was ich kann, oder was ich zumindest anpacke.

Kann mir jemand sagen, wo ich mich als GKIKP (Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin) für nächstes Jahr bewerben kann? Einen Job der nicht im Krankenhaus ist? Ich habe die Illusion, dass die Arbeitsbedingungen ausserhalb eines Klinikums irgendwie besser sind.... Aber vielleicht ist das auch nur Wunschdenken.
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Personalterrorismus via Klinikchef...

Ich habe gestern auf einer neuen Station angefangen. In der Kinderklinik. Ich glaube ich verrate nicht zu viel wenn ich die Station K1 Infekt dazu nenne. Ich möchte ja niemanden denunzieren, sondern nur sagen wie es war Winking Heute wirds vielleicht ganz anders.

Rausgekommen bin ich abends, ohne Pause und mit Überstunden. Am ersten Tag. Ob das ein Zeichen für Personalmangel ist? Wer sagt überhaupt wieviel Personal einer Station zusteht? Der klinikchef, die PDL? Ich weiß es jedenfalls nicht. Ich weiß nur das da mindestens einer zu wenig schafft.

Ich wurde am Abend erst mal in den Überstunden - Dienstplan eingeführt. Wie man den führt, in welcher Farbe man welche Überstunde oder mangelnde Pause einträgt. Ich glaube ich sollte das auf meinen Anleitebogen draufschreiben Winking Einfach so aus Spaß.
Auf jedenfall hab ich jetzt Muskelkater im Gluteus maximus (der große Popomuskel). Irgendwo in einer Stehpause hab ich mir meine zwei mitgebrachten Brötchen reingestopft, wofür ich schätzungsweise 2 minuten Zeit hatte, aber sonst wäre ich wohl umgefallen.

Aber hey, trotz dem Stress hatte ich ne Anleitung. Vielleicht hat der Station der Umzug echt gut getan. Weil vor einem Jahr noch, wollte niemand freiwiliig auf Station 1, als sie noch in der alten Kinderklinik war, weil des so schrecklich dort wäre. Auch ich hatte mich etwas vor dem Einsatz gefürchtet, da ich doch so zart besaitet bin Winking. Aber der Eindruck gestern war nich schlecht.
Mal sehen wie's heute wird, heute ist dann auch meine eigentlich Anleitung im Hause und sogar in der selben Schicht, ich bin begeistert.
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ver.di und der Warnstreik

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worum gehts?
Ver.di und die Angestellten der Uniklinika Freiburg, Ulm, Tübingen und Heidelberg fordern mehr Geld. 350 € mehr für Examinierte Kräfte und 160€ mehr für die Azubis.
Desweiteren fordern 'wir' eine bessere Ausbildungsqualität, unter anderem durch mehr Praxisanleiter auf Station und die Freistellung zur Anleitung eben dieser.
Das Ganze soll bitte noch in einem Tarifvertrag festgehalten werden.
Die Arbeitgeber sagen Nein. Was auch sonst? Es koste zuviel und die Ausbildungsqualität sei ja super. Der Vorschlag der Arbeitgeber: Unverbindliche Arbeitsgruppen aber kein Tarifvertrag. Das hat Heidelberg schon seit ca 2 Jahren. Und was tat sich? Nichts.

Also fordern wir weiter. Wir streiken weiter. Der Auftakt war auch erst letzte Woche Freitag in Freiburg. Wir waren da. Und auch heute waren wir beim Wanrstreik. Nächste Woche kommt der nächste.
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Clown?!

Es ist ja nicht so, dass ich der Klassenclown bin, oder das ich einfach nur Vorlaut bin.
Es verhält sich viel eher so, dass ich meine Klappe einfach nicht halten kann. Ich spreche öfter laut aus was ich denke, bisweilen auch ein wenig zu laut. Ich habe nunmal meine eigene Meinung zu den Dingen, die ich mir von niemandem nehmen lassen will.
Und manchmal habe ich mir dann auch schon gedacht: "Oops, das hätte ich jetzt nicht sagen sollen"
Oder ich weiß schon vorher, dass es für meine weitere Karriere nicht gerade förderlich ist. Aber hey! Scheiß drauf! Wenn die Leute nicht damit umgehen können, dass ich ehrlich bin, möchte ich auch nicht mit denen zusammenarbeiten.

Klappe halten macht aber anscheinend auch keinen Sinn:
Auf der Station 5 im FKN Neckargemünd, durfte ich mir, dann nämlich anhören: "Du guckst immer nur, und man weiß nicht, ob es angekommen ist. nun sag doch mal was!"
Tja, wenn ich sagen würde was ich ehrlich dazu zu sagen hätte, wird mir ganz fix angekreuzt: Einsatz nicht bestanden. Also wenn ich meine Meinung sage ist es nicht recht, weil sie oft zu wahrheitsgemäß ist, und nicht jeder kann die Wahrheit vertragen. Wenn ich nichts sage, wird dass so aufgefasst als wäre ich doof, und kriege nix mit, und is auch nicht recht.

Was wollt ihr denn?! Soll ich euch Maoam mitbringen?!

Ich bekomme, regelmäßig in meinen Bögen angekreidet, dass ich meine Meinung nicht sachlich vertreten kann. Was so aber nicht stimmt. Die Wahrheit tut euch nur weh. Ich bin sehr wohl in der Lage meine Meinung sachlich zu vertreten, wenn ich das will.
Auf Station 5 zum Bleistift sah ich, dass dann aber auch nicht immer ein, da man mir ja auch nicht unbedingt sachlich was mitteilte....

Wenn du mir dumm kommst kann ich das auch!

Ach das nervt mich.

Was soll ich denn bitte machen? Die Klappe halten, oder meine Meinung sagen. Entscheidet euch endlich mal, und überlegt euch vorher ob ihr mit Wahrheit umgehen könnt, oder ob ihr lieber alles hintenrum erfahrt.

An dieser Stelle sage ich Danke Station 5 aus dem Fachkrankenhaus Neckargemünd, dass ihr so ehrlich wahrt, und ich alles hintenrum erfahre, was ihr so für Halbwahrheiten an den Mann ranschwätzt. Ihr habt keine Ahnung, was bei unsere Prüfungen und KU's abläuft, aber besitzt allen ernstes die Frechheit zu behaupten, dass man an der Uniklinik HD nix lernt und alles viel zu einfach ist?
Ihr behauptet, die Schüler suchen Zwischenexamenskinder selbst aus? Lieber Michel wenn du das liest: DU hast die Kinder ausgesucht!
Also halt die Klappe und erzähl keinen Mist!

*aufreg*
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Endlager Alter

SO nun folgt, der monatliche Beitrag Winking

Ich bin gerade soeben, im Altersheim eingesetzt. Politisch korrekt: Pflege- und Altenheim. Naja.
Die Wahl der Schule traf auf das St. Hedwig in Handschuhsheim.
Die Leute dort sind echt sehr sehr nett. Also die Kollegen auf Zeit die ich dort kennenlerne. Die kümmern sich auch ehrlich liebevoll. Mir scheint ich bin in einem der besseren Heime Heidelbergs gelandet.
Die Arbeit mit den Senioren dort... Nun ja. Es ist viel Pflege: von den 30 Bewohnern sind 3 oder 4 noch klar im Kopf, und brauchen einfach ein wenig Hilfe im Alltag. Sonst sitzen viele von ihnen den Tag über im Speisesaal, singen vor sich hin, oder rufen irgendetwas. Es ist anstrengend. Nicht nur körperlich.

Es ähnelt vom Aufbau her irgendwie einer Jugendherberge. Viele haben ihr eigenes Zimmer, aber es gibt auch einige Doppelzimmer. Die meisten müssen morgends gewaschen und vielen muss das Essen angereicht werden.

Dank des Pflegenotstandes, der dort richtig krass zum Vorschein trifft - gerade deshalb, weil die Bewohner nicht soviel Besuch bekommen, wie beispielsweise die Kinder in der Klinik - wirkt das Heim auf mich einfach nur wie ein Endlager.

Die Arbeit dort macht mich traurig. Es ist im Prinzip einfach nur Endlager in dem die Bewohner auf ihren Tod warten. Ich möchte nie in ein solches Altenheim. Ich will auch nicht dass meine Eltern in sowas ihre letzten Tage oder Jahre fristen müssen. Da hol ich doch lieber ne polnische Schwarzarbeiterin nach Hause, die dort wohnen darf und etwas Geld bekommt, dafür dass sie sich um jemanden kümmert. Alles, wirklich alles ist besser als zum Ende des Lebens in einer Wartehalle zu landen, die sich mit der Aufschrift "Heim" tarnt.
Es ist alles mögliche diese Einrichtung, aber eines ganz bestimmt nicht: Irgendwas was die Alten und Pflegebedürftigen dort ihr Heim nennen könnten.
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mein Wunderschöner Beruf

Damit mich keiner falsch versteht:
Es ist wirklich ein wunderschöner Beruf, er macht zu großen Teilen echt Spaß. Die Persönlichkeitsentwicklung ist gewaltig. Man sieht und lernt soviel über die menschliche Psyche, den Körper und sich selbst. Es ist das beste Training für den Großstadtdschungel.

Aber der Beruf als Krankenschwester hat große Haken. Man kriegt zwar in der Ausbildung die beste Bezahlung die man als Azubi überhaupt bekommen kann, aber dafür wird man schon völlig ausgebrannt in den ersten drei Jahren.
Man arbeitet ständig in verschiedenen Schichten. Der Körper und Biorhythmus verkraftet das auf Dauer nicht.
Zudem ist die Bezahlung später im Beruf unter aller Sau für die Arbeit die man zu erledigen hat.
In der Ausbildung wird man nur zu oft behandelt, als hätte man keine Ahnung und wird gezwungen sich ständig unter Wert zu v erkaufen.
Nach den 3 Jahren macht es einem wahrscheins nichts mehr aus. Dann hilft einem nur noch dass man entweder gute Drogen im Haus hat, oder ein Team, das wirklich toll und nett ist. Ein Team mit dem man auch in der Freizeit noch was machen wollen würde.
Ansonsten geht man doch kaputt. Und ist nach spätestens 10 Jahren völlig ausgebrannt. Oder nicht?

Ich hätte gerne geregelte Arbeitszeiten von 9:00-17:00 das fände ich gut.
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Let's have a surgery!

Ich im Kinder-Op seit gestern.
"Das is die Katharina von der Kinderkrankepflegeschule, die daf jez ma 2 Wochen zusehen und nebenbei bringen wir ihr noch ein bisschen Springer bei"
Diesen Satz gibt es ca 8x täglich zu hören wenn mich eine der OTA's (Operationstechnischen Assistenten) irgendwelchen anderen grünen Männchen vorstellt.
Schon allein das macht es einem so leicht und viel Freude dort zu arbeiten. Man ist auf einmal kein Mensch zweiter Klasse mehr, nur weil man Schülerin ist.
Das is da oben wie ein eigenes kleines Universum. Man tritt in die Chirurgische Klinik ein und verschwindet dann für die nächsten 8 Stunden vom Erdboden. Ab in den dritten Stock zu den Umkleiden.
Man kennt sich und wenn nicht stellt man sich g'schwend vor.
Dort ist auch der Aufenthaltsraum der OP-Menschen. Einer für Raucher, einer für Nichtraucher. Wasserspender mit kaltem klarem Wasser... Still oder mit Blubber?!
Die haben eine eigene Küchenfee, die mit belegten Brötchen versucht Geld zu verdienen. Und großer Suppentopf für umsonst.
Ab in den zweiten Stock. Das OP-Land.
Linker Flur: Herz, Gefäße.
Rechter Flur: Bauch, Unfall, Kinder
jeder noch so kleine Stern in diesem Planetensystem hat seine feste Aufgabe. Der Springer ist unsteril und reicht dem Instrumentierendem sterilen lauter Sachen an.
Der reicht sie den Ärzten an.
Die Anästhesie übergibt an das OP-Team.

Hammer koordination und alle bleiben nett im Stress.
Liegt es an der Koordination der Arbeit?
Sind die Leute mit einer konkreten Aufgabenstellung zufriedener?
Macht es das Leben einfacher alles zu koordinieren?
Würde es den Schwestern so mancher Station leichter von der Hand gehen, wenn sie genau wüssten was ihr Aufgabengebiet ist. Wenn sie sich keine Gedanken darum machen müssen, ob sie überflüssig sind.
Sind Schwestern gar nicht Über- oder Unterfordert sondern haben nur Existenzangst und werden deshalb mit zunehmendem Alter immer unausstehlicher?!
Man kommt ja nicht auf die Welt und ist ein cerbraler Flatus... oder doch?
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Yehaa

Yibbi!

Heute kam endlich mein bestätigter Visumsantrag.

ICh fahre nach Canada!

Endlich weg hier und wenn auch nur für kurze Zeit. Ich fange ja schon an depressiv zu werden, nach 2 Wochen Wöchnerinnenstation wo ich nichts ausser putzen gemacht hab und nun Kreissaal für insgesamt 7 Arbeitstage.
3 Tage habe ich hinter mir. Zwei Tage davon habe ich damit zugebracht 3 Bücher durchzulesen. Ich habe noch keine einzige Geburt gesehn. Bei der ersten Sectio durfte ich nicht mit, weil eine neue Schwester da eingelernt wurde.
Bei einer 'echten' spontanen Geburt heute sollte ich nich mit rein, weil es sonst zu viele werden. Die zweite Geburt heute wurde dann doch noch zur Sectio und da konnte ich nicht mit, weil die einzige Hebamme da mit musste.

Argh. Noch 4 Nächte und es is vorbei....
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Ich will nach Canada, weil da is keiner da.

Soso.

Ich will dahin:
mini-yukon


Und daran arbeite ich nun schon seit ca einem Jahr. Erst musste ich die Schule überzeugen und das klar machen. Damit ging ein halbes Jahr ins Land. Die Herstellung des Reisepasses beanspruchte 4 Wochen. Ohne den kein Visumantrag. Der läuft jetzt endlich.
Schule sagte ich brauche eine Haftpflicht. Ich mich hingesetzt und gesucht wie eine Irre um dann letztendlich von der Schule einen Zettel zu kriegen mit den Worten, da kriegen sie das her alles kein problem. Aber erst vorgeben keine Ahnung zu haben.
Oh ne Haftpflichtkann die gute DAme in Canada nur die Hälfte an Programm für mich klar machen, weil in Canada nichts ohne Berufshaftpflicht geht.
Auch das läuft jetzt. Witzigerweise schreibe ich die Briefe und die Menschen der Versicherung schreiben meinem Paps ne Mail, er solle mir doch bitte ausrichten dass da noch Unterlagen fehlen. Also darf ich noch zum Briefkasten und das einschmeißen.

Dann hab ich heute Post von der Embassy ... der dingsbums.... eh... Botschaft bekommen. Ich freute mich schon voll, bois ich anfing mir den englischen Text durchzulesen: Ich brauche ein ärtzliches Attest dass ich gesund nach Canada geh, sonst bekomme ich kein Visum.
Costa quanta: 160 Euro....

Ich rechne zusammen:
40 € für Passfotos
36 € Reisepass
15€ polizeiliches Führungszeugnis
95 € Programmgebühr fürs Visum
60 € für die Haftpflicht
160 € für den Doktor

und das alles wo ich noch nich ma weiß ob ich überhaupt ein Visum gestattet bekomme.
Ich rede mir jetzt ein dass ich eines bekommen würde, wenn das Medical Report positiv ausfällt, weil sie mich sonst eh schon abgelehnt hätten.
Wermutstropfen: die 95 Euro Programmgebühr bekomme ich zurückerstattet, wenn ich kein Visum erhalte.

Ich werde es noch schaffen dahin zu kommen. 26.6 is Abflugdatum. Soll die Bürokratie doch machen was sie will. Es nervt.
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Neues von der Black Pearl

Ich habe in Erfahrung bringen können:

Es schimmelt der Erste Stock der Kinderklinik und zwar die Isolationszimmer, in denen auch gerne mal die Kinder der Onkologischen Station liegen, die sich irgendeine Infektion zugezogen haben.
Station 1 ist nebenbei im ersten Stock und die Infektionsstation.

In der Zeitung hört und liest man nichts mehr über die Black Pearl. Aber vorher groß rumprotzen :P
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Die neue Kinderklinik

Wir alle freuten uns auf den diesjährigen Umzug der alten Kinderklinik im Neuenheimer Feld in die neue Kinderklinik INF. Nun tja. Es kam wie es kommen musste, denn was wäre Kreativität am Bau an der Uniklinik Heidelberg ohne grobe Baufehler.
Im der alten Krehlklinik vergaß man die Besucherklos, was man an der Eröffnungsfeier merkte, als der erste aufs Klo wollte. Bei der neuen Krehl vergaß man die Leichenkammer.

Und bei der Kinderklinik gab es einen Wasserrohrbruch, den keiner bemerkte, weswegen jetzt das komplette erste Stockwerk verschimmelt ist.

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung titulierte: Die neue Kinderklinik, die Perle im Neuenheimerfeld.

Mit dem Schimmel ist es wohl eher die Black Pearl.
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UUUUURLAUB!!!

Lang lang ists her, dass wir - ich - mit der Ausbildung angefangen haben. Ziemlich genau ein dreiviertel Jahr jetzt.

Und jetzt endlich, nach einem guten Einsatz, einem beschissenen und einem richtig tollen Einsatz, hatten wir heute zum Abschließ am Abschluß des Jahres eiun kleines behagliches Weihnachtsfrühstück mit Kursleitung Happy

Und um den Tenor aus dem Kurs zu zietieren:

Scheiß auf Weihnachten, der erste Urlaub - von nebenbei bemerkt 4 ganzen Wochen - seit 9 Monaten, seit einer Schwangerschaft die Früchte getragen hat.... Oder so ähnlich.

YUHUUU!!!

Und heute is Vorweihnachten mit Geschenken, weil die Hälfte des Freundeskreises heimfährt, aber jeder gern sehen will wie sich die anderen freuen. Und Nachweihnachten ist doof.
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Erziehung. Done by professionals, or under the supervision of professionals....

Ich finds ja nur noch geil. Es gibt ja dies Phänomen der Schwangeren. Der Bauch der Frau wird immer dicker, der Bauch des Mannes auch, aber ehe im weiteren Verlauf der Ehe.... Naja. Das Kind kommt auf die Welt und alle sind ganz aufgeregt. Es stellen sich die Altbekannten Fragen: Wie kriege ich mein Kind gesund großgezogen, dass es sich in dieser veränderlichen Welt zurechtfindet und sich behaupten kann. Einen Platz für sich selbst finden kann. Und so weiter und so fort. Die jungen Eltern versuchen ihr bestes. Werden mit Sicherheit auch Fehler machen, aber das liegt in der Natur der Sache.

Im Stationsalltag zeigt sich dann folgendes Bild: Krankes Kind, noch verplantere Eltern, die sich auf die Finger geguckt fühlen, und versuchen sich das nicht anmerken zu lassen. Das man dauernd nach den Ausscheidung und der Einfuhr des Kindes fragt macht es da - glaube ich - nicht wirklich besser.

Hinter den geschlossenen Türen des Stationszimmers hört man dann die perfekten ausgefeilten mehrfach ausgetesten Erziehungsratschläge 25-jähriger Kinderkrankenschwestern die noch nie die Gelegenheit hatten IHRE Erziehung in freier Wildbahn zu testen, weil sie noch nicht ma den richtigen Kerl für die Produktion ihrer kleinen Alter-Egos haben.


Alles ein wenig Schizophren und daneben. Aber so läuft es wohl einfach. Ich geh jetzt lernen, das ist bestimmt produktiver wie die Ausarbeitung des perfekten Erziehungsstils. Den es nicht gibt, wie wir wissen, weil es auch nicht das perfekte Kind gibt. Zum Glück.
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Neuer Einsatz - Neues Glück

Derzeit bin ich jetzt seit Montag eingesetzt, auf der H6. Eine Station für chronisch Nieren und Leberkranke. Sprich: Die Nephrologische Station der Kinderklinik. Zu sehen gibts da Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) und Hämodialysierte Kinder. Was das genau is kommt dann vielleicht an anderer Stelle. Dann gibts Kinder frisch nach Leber und Nierentransplantationen. Und Urologische Patienten. Das wäre so das Spezialgebiet. Und dazwischen immer wieder allgemeinpädiatrische Krankheitsbilder, wie Anorexie, Schädelprellung oder sonstwas.

Interessante Station, gibt recht gut zu tun. Joa. Versteh mich nur leider komplett überhaupt gar nicht mit meiner Anleiteschwester, obwohl die eigentlich echt nett is. Aber ich komm net klar mit ihr, wir reden dauernd aneinander vorbei... Naja, manchmal is das einfach so.

Aber sonst is ganz toll. Bis jetzt.
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Wie war das mit dem Essen und dem Kotzen?

Ich kann gar nich soviel fressen wie ich kotzen könnte?!

Naja... fangen wir anders an. Donnerstag. Ein Tag wie jeder andere. Zu Dienstbeginn teilen wir uns ein, ich bekomme drei Kinder. Eigentlich nicht übermäßiog stressige. Das eine weinte dauernd, aber das lag m.E. daran dass keines der Elternteile anwesend war und die andern beidne waren erst Abends anwesend. Ich wurde zugeschüttet mit Aufträgen von allen Seiten. Kam dann im Endeffekt nich wirklich viel dazu mich um meine eigenen Sachen zu kümmern. Hab mir irgendwann dann tierisch aufgeregt. Weil am Ende schrie mein Kind dann nur noch, ich wusste nich mehr was ich machen sollte, sollte stattdessen ein andere weinendes Kind betreuen mit dem ich eigentlich nix zu tun hatte, nebenher ein Bett beziehen und meine andern drei Kinder betreuen und schreiben und Abendrunde. Und nich zu vergessen zwei Zimmer ausräumen und putzen und die Müllrunde. Stress und Laune ahoi!

Mir wurde dann zu Dienstende immer schlechter, durfte dann während der Übergabe noch ein Kind fütter, wo ich dachte ich kotz das Kind gleich an. Naja kam dann um neun raus, draussen wartete Mara... Ich hab mich dann bei ihr im Wohnheim aufs Bett gelegt, weil mir jede weitere Fortbewegung als unsäglich ekelerregend vorkam und hab mich nur bewegt wenn ich ma ganz fix aufs Klo musste. Wie die Wunderheilung es so will: Einen Tag krank gleich gehts wieder auf zur Arbeit zur Spätschicht... also jetzt eigetnlich.
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Wochenrückblick

Ich schaue rückwärtig die vergangene Woche an... in der Hoffnung geistige Ergüsse für mein Blog zu finden. Aber irgendwie... war da einfaach nix.
Ausser: schlafen - essen - arbeiten - schlafen - essen - schlafen - essen - arbeiten - schlafen.....
Mit andern Worten: wirklich ereignisreich war das nich bei mir.

Was hab ich auf Arbeit gelernt? Abbo (venösen Zugang) kleben, Säuglingsbad im KU (Klinischer Unterricht), Abbo verbinden.... Bei der Eröffnung eines Abzesses (im Prinzip ein überdimensionierter ekliger Eiterpickel, aus dem ca 10ml Eiter rausfloßWinking zugeschaut... danach gabs dann Kartoffelsuppe zum Mittagessen... hatte ne gewisse Ähnlichkeit, war aber trotzdem lecker. Und ich habe gelernt dass es feindliche Übernahmen innerhalb des Krankenhauses gibt. Wir haben einen Patienten auf der Station H10 gehabt, im Schlaflabor. Er kam nicht wieder bis mittags und wir erfuhren, dass die den jez behalten. Feindliche Übernahme... und die stecken die Kohle für die Behandlung ein °_0
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Gesetze und Paragraphen

Ich hab nen Arbeitsauftrag in der Schule gekriegt über das "Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege" Und weil ich mir schon die Mühe gemacht habe, darf auch jeder andere jez das Ergebnis einer Zusammenfassung und leicht verständlichem deutsch lesen.

1. Führen der Berufsbezeichnung §1
2. Vorraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis §2 Absatz 1-2
3. Ausbildungsziel §3
4. Dauer + Struktur der Ausbildung §4 + §8
5. Vorraussetzung für den Zugang der Ausbildung §5
6. Anrechnung von Fehlzeiten §7
7. Ausbildungsvertrag §9
8. Pflichten des Trägers der Ausbildung §10
9. Pflichten der Schülerin + des Schülers §11
10. Ausbildungsvergütung §12
11. Probezeit §13
12. Ende des Ausbildungsverhältnisses §14
13. Kündigung des Ausbildungsverhältnisses §15

Gib mir mehr!
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Diplomatie vs. Ehrlichkeit

Ich könnte meine letzte Woche auf zwei Arten beschreiben.
Zunächst einmal das sachlich-faktisch dem einfach so ist, wer auch immer das versucht subjektiv zu betrachten:

Ich hatte meinen Hospitations- oder auch Anleiteeinsatz in der Kinderklinik. Ging von Montag bis heute und war auf der Station H12 (H steht sinnigerweise für Hochhaus, oder sowas..). Jetzt gibts eine Woche Schule und dann kommt der erste *richtige* Einsatz.... auf eben dieser Station. Wozu die Hospitation dann gut war? Sowas ist gedacht, zum kennenlernen der Station, der Klinik, des Personals, der Strukturen und dem Tagesablauf der Station. Und vielleicht auch noch der Krankheitsbilder.

Kommen wir nun zum subjektiven Teil der Beschreibung. Aufegeteilt in zwei Bereiche, die in der Überschrift schon ersichtlich werden, also nutzt euer Hirn.

Offensichtlich scheint das Stationsteam überfordert, wenn es vor die Aufgabe gestellt wird, mehr als eine Erstkurs-Schülerin anzuleiten wenn das examinierte Personal sich auf kleinergleich 3 beläuft. Alle scheinen etwas verwirrt darüber, dass einem das Wissen nicht zufliegt, sondern dass man die Schülerinnen für ihre zukünftigen Tätigkeiten eh...... anleiten?! sollte.

vs.

Wäre ich die letzten 5 Tage zu Hause geblieben, und hätte mir "Hallo, Onkel Doc!" angeschaut, dann hätte ich mehr über Pflege gelernt und wäre jetzt nicht so gefrustet.


Jeden weiteren Kommentar spare ich mir und der Welt, weil es verletzend werden könnte....
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Körpermesswerte

Nachfolgende der Link zu nem PDF Dokument das ein Produkt meiner Langeweile gepaart mit der Not zu lernen ist. Eine Auflistung der normalen Körpermesswerte wie Temperatur, Blutdruck und Puls von Früh- un Neugeborenen, über Säuglinge, Klein- und Schulkinder, bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen.

Zusätzlich noch, ein Bild mit Aukultations und Palpationsstellen. Sprich Stellen an denen der Puls gemessen werden kann. Tolle Lateinische Bezeichnung dazu und noch verschiedene Formen des Fiebers.

Viel Spaß damit.

DAS FILE
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Entschuldigung, mir kam etwas Kotze hoch.

Ich könnte gar nicht soviel Essen wie ich kotzen könnte. Realistisch gesehn könnte es am Mangel an Lebensmitteln in meinem Haushalt liegen und am mangelnden Willen mich bei dem Wetter noch einmal rauszubewegen. Weswegen es heute wohl Nudeln ohne alles gibt. Noch realistischer gesehen könnte der Grund für meine üble Übellaunigkeit, die Unsinnigkeit des Seins sein, der wir heute huldigten. Es fing mit dem Aufstehen an, aber daran hat man sich im Laufe der Jahre ja gewöhnt. Wir können damit umgehen. Irgendwie.
Dienstausweise abholen im Neuenheimer Feld. Ne Stunde totschlagen. Zurück zu Schule. Erfahren wir sollen in einer Stunde in der Medizinischen Klinik sein. Im Neuenheimer Feld - MEINE FRESSE! Haste das vorher nich gewusst oder was?
Werden wir halt noch nässer, die Socken sind eh schon durch. Eine Stunde totschlagen. Noch ne Stunde totschlagen, weil wir dort auf ner "Rauchfrei" - Verantstaltung sind. 12:30 gehts dann weiter am Rathaus. Die Stadtführung muss auch deinem Pisswetter durchgezogen werden. Super.... Stadtgeschichte... Ebert's Geburtshaus, Studentenkarzer. Klasse Sache.

sag mir: WOZU - bin ich heute aufgestanden?!

noch sieben Tage Schule. Dann Einsatz.
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Es kommt darauf an, so zu tun

Inspirationsquelle: eine kleine feine ICQ-Unterhaltung.
Sei es was es wolle. Ob es gerade darum geht im Unterricht nicht unangenehm aufzufallen, oder für andere attraktiv zu sein, oder zu werden.
Außer Psychopathen möchte niemand unangenehm auffallen. Man versucht sich anzupassen. Die einen können es besser und die anderen sollten versuchen nicht aufzufallen.
Ich kann und mag mich nur schwer anpassen. Finde meine Persönlichkeitsstruktur an sich nicht die schlechteste.
Somit begründet sich der angestrengte Versuch nicht aufzufallen. Sich ruhig zu verhalten. Schwer genug bei quälender Langeweile gepaart mit chronisch-pathologischer Unruhe.
Die anderen versuchen durch Rückhaltung von Informationen und das Hervorheben anderer, ein attraktives Bild seiner selbst zu erzeugen. Alles nur, um die Sympathie anderer zu erlangen.
So wird es für den Mensch, die Gesellschaft, mich und dich immer wieder von Nöten so zu tun, als sei man interessiert, als sei man eigentlich jemand anderes, nur um dritten zu gefallen.
Also sitze ich hier, schreib an sinnentleerten Texten, starre apathisch nach vorn, nur um mich nicht in unangenehmer Art und Weise von der restlichen Masse der 24 abzuheben. Fühle mich schrecklich eingeschränkt dabei. Aber hey! Immer am Wahlspruch der Firma festklammer:

ICH WERDE DAFÜR BEZAHLT!

Und unten durch bin ich eh schon. Weit genug unten um nicht mehr aufsteigen zu können, aber immerhin kann ich auch nicht mehr weiter ab steigen. Und wieder arbeite ich nur für mein Ego °_0
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Aufgepasst! EINSATZ!

Ich hab meine Einsatzplanung für das vor mir stehende Ausbildungsjahr. Wie immer alle Angaben ohne Gewähr oder so.

1. Einsatz: H12 - Stoffwechselstation
2. Einsatz: H6 - Nephrologische Staton
3.+4. Einsatz: Chirurgie Station 11
5.+6. Einsatz: H9 - Frühgeborenen Station

Na dann kanns ja los gehen. Nur noch wenige Wochen Einführungsblock. Was ein Segen.
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Ich habe mir einen wunderschönen Beruf ausgesucht

Jo und ich kann stolz darauf sein aus über 100 Bewerbern ausgewählt worden zu sein. (Ich bezweifle dass sichd a so wenig beworben haben aber egal)
Und ausserdem bin ich an Europas bester Schule für Kinderkrankenpflege. Was zunächst einmal nicht so schwer ist, denn in den meisten europäischen Ländern gibt es den Beruf der Kinderkrankenschwester nicht. Und in Deutschland gibts jetzt auch nicht Schulen wie Sand am Meer. Aber wie dem auch sei. Heidelberg ist schön, die Schule ist schön. Nächstes Jahr ziehen wir mit um in die neue Kinderklinik. Und der Beruf ist natürlich auch nicht der schlechteste. Deswegen mache ich ja auch die Ausbildung.

1000ende warten gespannt - was kommt dann?

1.) Aufgaben und Tätigkeiten der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

2.) Arbeitsfelder für examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

3.) Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/inGib mir mehr!
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Whatever

Gestern war es soweit. Der letzte Tag. Als Symbol für die von mir hart geleistete Arbeit hab ich selbstgemachte Käsfüß mitgebracht. Denn den ersten Monat hatte ich chronisch riesige Blasen an den Füßen... soviel war ich mein gesamtes Leben wahrscheinlich noch gelaufen wie dort.
Es gab Höhen und Tiefen dort, aber im Großen und Ganzen bin ich glücklich das mit dem gestrigen Tag ein Kapitel meines Lebens - 18 Monate FSJ - abgeschlossen werden und ich nächsten Montag mit etwas Neuem anfange. Denn ich kam mir doch ein wenig unterfordert vor die letzten Tage. Naja egal. Es war ein Job ich hab ihn gemacht.

Die letzten Worte meiner Chefin: "Du bisch wie e Katz, fällsch immer uff die Füß, behalt dir des bei! Ich glaub ja immernoch dass des (Die Ausbildung und der Beruf) nit des richtje für dich is. Ich kann mir des gut vorstelle des du Sozialpädagogik studiersch und dann als Streetworkerin mit den Leuten quatschst"

So ganz ungefähr grob sähe mein Plan ja auch aus. In ferner Zukunft. Soz-päd studieren und einen auf Psychotante machen. Aber jetzt erstmal sehen was das Leben noch so bringt. Es is ja noch lang nich zu Ende und wir wollen ja nich dass es schon früh anfängt langweilig zu werden. Das kann ich später immernoch haben.
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Zum Abschliess am Abschluss

Heute hatte ich mein Abschlussgespräch mit meiner Chefin, der Stationsleitung und meiner Oberchefin vom FSJ.
War kuhl. Denn endlich habe ich mal etwas persönliches von der Chefin gehört. Wo sie in den letzten 6 Monaten Stillschweigen gewahrt hat. Und was bekam ich da zu hören? Etwas was für ihre Verhältnisse schon sehr viel war:
Ich wüsste mich in Lücken zu beschäftigen und selbstständig zu arbeiten. Desweiteren sei ich wie ein Katze - Egal wie ich fallen würde, ich würde immer wieder auf den Pfoten landen, was ich mir für die Zukunft bloß beibehalten solle.

Danke Kerstin für diese netten Worte. Ich hab mit allem gerechnet aber nicht damit, dass du solch persönlichen Sachen sagst.

Das Highlight des Tages, zu erfahren dass ich doch nich ganz schrottig bin. Danke
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Ich kann nicht kochen

Ich musste Griesbrei kochen. Wer mich näher kennt der weiß ich kann drei Gerichte: Bratkartoffeln, Kartoffelgratin und Nudeln mit Tomatensoße. Ausgefeilte Kochkünste.
Da stellt sich doch eine vor mich hin und sagt... nein befiehlt mir Griesbrei zu kochen. Ja weiß ich wie sowas geht?!
Ein Glück steht auf der Baby - Milch - Brei - Packung (welche bei uns unter Griesbrei läuft) drauf wies geht. sieben Löffel in 50° warmes Wasser mittels einer Gabel einrühren ... Na so schwer scheint es ja nich zu sein ... bis der Brei die erwünschte Konsistenz hat ...Tricky... das krieg ich hin...

Nach dem ultimativen Test - Löffel rein selbst ma bissl Brei schlürfen - befinde ich den Griesbrei für in Ordnung. Ab zum Patienten damit. Am nächsten Tag komm ich zum Dienst. Was ist das erste was ich zu hören bekomme? Nicht etwa ein freudiges Hallo gibts dich auch noch?! Nein!!!

"Weißt du dass der Herr XY nach deinem Griesbrei gestern gekotzt hat?!"

Danke genau das brauchte ich jetzt um die nächsten 8 Stunden spannendsten Dienst durchzustehen. Ich hab euch auch lieb.
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Burned in sheets

Muh.

Vor allem die Arbeit. Wobei gestern hab ich mich gefühlt wie der König der Landstraße, als ich mit meinem eigenen Tablett und 10 sub cutan (Bauchspritzen) losgeschickt wurde, die ich all den liepen Patienten verpassen durfte.

Naja aber im Großen und Ganzen is die Arbeit doch sehr unbefriedigend. Jeden Tag dasselbe. Messen, Essen durch die Gegend werfen, schwachmatische Aufträge ausführen, und wenn man seinen eigenen Zeitplan aufstellt is sowieso schon alles gelaufen. In der Psych wars kewler. Da gabs mehr Selbständigkeits fördernde Aufgaben wie Patientengespräche, Begleitung , Übergabe machen, blubb. So'n Zeug halt. Jeden Tag grob das selbe, aber immer wieder was anderes.

Hmpf 2 Monate noch. Ich wollte es ja so. Ich mein es is besser alswie nix tun, aber es ist stupide und unterfordernd. Aber ich freu mich tierisch darauf endlich wieder was lernen zu dürfen \o/

Stück für Stück jeden Tag ein wenig mehr der sich dezimierenden Blätter des Spaßes an der Arbeit dort.
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In English, please

Wer meint ich könnte gut englisch, hebe nun die Hand

....

und ziehe an der Reißleine um sich mit Schokoladenkonfetti berieseln zu lassen, denn diese Antwort ist:

FALSCH!

Wir ham derzeit einen Patienten aus Serbien oder sowas. Der kann nur ein wenig Englisch, gar kein deutsch aber dafür sehr gut serbisch. Dumm nur dass wir das alle nich können. Somit versuchen wir uns also auf Englisch zu verständigen. Es gibt Leute die sich bei mir Dolmetscherhilfe holen mit meinem 4-Punkte Englisch Abi und meinem Ruf in Englisch immer auf deutsch geantwortet zu haben.

Naja vielleich trainiert es ja doch ein wenig die Grauen Zellen...

"Good Morning Mr. X!
- "Morning."
"How did you sleep?"
- "Okay."
"Can I mess you the Blutdruck, Puls and Temperature?!"
- "°_0"
*Blutdruckgeräthochhalt*
- "ah!, Sure"
"Your were on the toilet?!"
- "Yes"
"We need your weight"
- "°_0"
"We need your weight... aaarr... you have to stand on the Waage"
- "°_0 No it's all okay"
"kilogramm!"
- *plink*


Alles in allem lach ich mich jedesmal fast schlapp über meine Versuche zu erklären was ich eigentlich grad von ihm will.... Allet nich so einfach. Aber erheiternd.
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Let's reanimate!

Gestern hatte ein Patient von uns ne Stammzelltransplantation bekommen. Weil es da auf Grund des Frostschutzmittels (damit die Stammzellen beim einfrieren nich futsch gehen) zu Kreislauftechnischen Zwischenfällen kommt, läuft das Beutelchen über ne halbe Stunde rein. Normalerweise. Und ein Arzt is auch immer mit dabei derwo das Ganze dann überwacht.
Normalerweise passiert da nix bei. Der Puls kann ma ein bisschen verrückt spielen aber sonst nix aufregendes.
Der Patient von gestern allerdings bekam laut den geäußerten Vermutungen wohl einen Herzinfarkt oder eine Thrombose (Ein Blutpropf bleibt in den Blutgefäßen hängen, es kommt kein Blut mehr hindurch... naja nicht gut jedenfalls). Große Hektik.
Das Rea-Team wurde per Telefon gerufen, lediglich mit den Worten: "Station Ackermann, Zimmer 10" Es hat wirklich keine Minute gedauert bis zwei Männekens durch die Tür gejappst kamen. Der Dritte war innerhalb 5 Minuten da, weil er mit dem Aufzug einen riesigen Container durch die Gegend schieben musste.

Beruhigend zu Wissen, dass die so schnell da sind. Auf dem Weg auf Kardio-Intensiv wurde er immer noch beatmet und wohl nochmals reanimiert.
Heut muss ich ma fragen was aus ihm geworden ist.

Am Sonntagabend ist eine Patientin verstorben. Se hingegeben hatte in der Kurve ein "DNR" stehen. DNR wie "Do not reanimate". Komischer Tag war das gestern. Nervenaufreiben irgendwie.

* Er ist 24 Stunden später verstorben.
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Arbeit, Arbeit!

Darf ich vorstellen?!
Med-Klinik_klein
Da drin arbeite ich, und ich mag das Gebäude und den Stil. Die Arbeit an sich macht auch sehr viel Spaß. Krankenhaus ist schon das richtige Arbeitsumfeld, die richtige Richtung für mich denke ich Winking

Das Foto und noch viel viel mehr Fotos sind zu bestauen unter: hier oder dort. Ja es gibt zwei links, interessanter Weise, jeweils mit verschiedenen Fotos und nem anderen Design. Bin noch nicht dahinter gekommen welchen Sinn das hat, aber is ja im Prinzip auch egal, oder nicht?!


EDIT: Ich arbeite im modernsten Klinikum Europas!!!! *wasdraufeinbild*
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Wenn der Tod schon wartet

Es ist schon ein sehr sehr komisches Gefühl jemanden zu waschen, jemanden auf die Toilette zu begleiten, jemanden zu fragen was für Tee er oder sie zum Abendessen trinken möchte. Es ist schon ein sehr sehr komisches Gefühl dies alles bei einem Menschen zu tun, von dem man weiß, dass er das Krankenhaus zu 90% nicht mehr in aufrechter Position verlassen wird. Und noch komischer wird all dass, wenn es der oder die PatientIn das selbst weiß, dass die Tage gezählt sind und der Tod schon vor der Tür steht und auf sein Zeichen wartet anzuklopfen.

Es ist wirklich komisch. Aber nicht bedückend. Nicht dass mich jemand falsch versteht.
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Bye, bye!

In ziemlich genau einer Stunde werde ich die letzten 8 Stunden meines FSJ antreten. Naja mal sehen wie es wird. Mein Abschiedgeschenk steht bereit zum Abtransport °_0

Es war so ein schönes Jahr. Ein Jahr voller interessanter Menschen, keiner Schule und soviel neu gelerntem. Alt zurückgeholtem wie Selbstwertgefühl und das Gefühl etwas richtig zu tun. Ich habe gelernt was es heißt selbstständig zu arbeiten und das es keine Schande ist, auch nach einem Jahr noch einmal dieselben Fragen zu stellen wie zu Beginn. Danke dass ich eine so schöne Zeit erleben durfte. Das ging jetzt och schneller rum wie ich dachte. Verrückt wie schnell die Zeit vergeht.

Und meine Kollegen haben die Ehre meinen ersten selbstgebackenen Kuchen zu essen. Mal sehn wie der geworden is

fsj_abschied
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Es geht darum sich weiter zu entwickeln.

Es geht eindeutig zu Ende. Mein FSJ. Am Samstag kaufe ich die letzten Abschiedsguzel für den Abschiedskorb. Am Dienstag is mein letzter Tag. Ich habe die Befürchtung das ich heulen werde °_0
Das war ein tolles Jahr. Ehrlich. Das in der Schule zunichte gemachte Selbstwertgefühl wurde wieder aufgepeppelt, sodass man nun von Selbstbewusstsein reden kann. Jetzt kann ich mir ein Shirt drucken lassen: ABIndieArbeitslosigkeit - Grundsteinlegung 2005

Was haben wir aus und in dem letzten Jahr gelernt? Es geht nicht darum den Sinn des Lebens zu finden um dem Leben einen Sinn zu geben. Sondern es geht darum sich weiter zu entwickeln. So wie ich es derzeit tue. Versuche. Whatever.
Ich habe gelernt, dass man nicht allzuviel auf das geben sollte, was die Leute sagen, sondern sie nach dem zu bewerten was sie tun. Mit ein Grund meines Auszuges. Diese Erkenntnis.

Im FSJ hab ich gemerkt das Psychologie nicht alles ist. Vielleicht auch nich die Burner-Idee is. Man sollte sich erst einmal umschauen bevor man sich festlegt. Gelegenheit dazu geben mir die 7 Monate bevorstehende Arbeitslosigkeit und die danach anstehende Ausbildung. Komm ich mit Kindern gut klar. Wie sehr interessiert mich Medizin wirklich? Fall ich um wenn ich zu viel Blut sehe? Fragen über Fragen. Will ich danach vielleicht doch lieber BWL studieren. Oder so.

Rein rechnerisch bin ich ca 30-35 bis ich zu arbeiten anfange. Bleiben noch 30 weitere Jahre. Ich denke 3 Jahre sind genug Zeit mich so weit weiter zu entwickeln, dass ich weiß was ich gern hätte. Wer immer nur auf der Stelle tritt, kommt nun mal nich weiter.

Ich freu mich drauf wenn ich endlich der 02.09. is und wenn dann der 01.04.2007 kommt. Eine weitere Stufe auf dem Pfad der Erleuchtung.
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Zukunftsbimmeln... oder bammel?!

Also ich hab lange drüber nachgedacht. Über die drei Möglichkeiten. Kinderkrankenpflegeausbildung, Krankenpflegeausbildung oder Psychologiestudium in Österreich. Einige sagten mir ich sei bescheuert wenn ich die Chance nicht nutzen würde um in Wien zu studieren. Manche sagten mir 'ich müsse das mit mir selbst ausmachen' (naja mit wem auch sonst... mit meiner toten Oma vielleicht?!). Und wieder andere labern was davon, dass sie bei jeder Entscheidung hinter mir stehen würden, denn diese sei dann bestimmt schon die richtige. Bla halt. Ich mein das hoff ich natürlich auch, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, aber wissen kann man das nie. Und es war bestimmt auch nich schlecht mich mit den unterschiedlichsten Menschen darüber zu unterhalten um zu erfahren wie die es machen würden und aus welchen Gründen und überhaupt. Jedenfalls hier das Ergebnis:

Ich werde also demnächst auf dem Arbeitsamt anrufen die solln mir ma Arbeit für ein halbes Jahr besorgen. Dann fang ich im April ne Ausbildung in der Kinderkrankenpflegeschule an. Jetzt das Warum: (wen das nich interssiert klicke bidde hier)

Ich bin mir zur Zeit echt zu unsicher was ich eigentlich wirklich machen will. Ob es die beste Idee ist Psychologie zu studieren, oder ob Medizin die bessere Wahl wäre, oder vielleicht doch etwas ganz anderes. Ich hoffe mir in den drei Jahren der Ausbildung darüber klar zu werden. Zusätzlich werde ich mit ziemlicher Sicherheit dann auch wissen ob ich weiterhin mit Kindern arbeiten will (was ich aber schon denke...). Zudem denke ich, dass es nicht sooo schlimm ist, wenn ich erst mit Anfang 30 auf den Arbeitsmarkt geschmissen werde, weil der sieht eh beschissen genug aus. Ausserdem hab ich dann immer noch 35 Jahre (Minimum) bis zu Rente und kann dann sagen ich hab mehrere Sachen ausprobiert und hab versucht die richtige Wahl für die Gestaltung dieses Zeitraum zu treffen.
Desweiteren ist es bestimmt nich das dümmste mit ner Ausbildung ins Studium zu starten, denn dann könnt ich wenigstens au rischtisch arbeiten und net nur so Aushilfsjobs. Hoffe ich zumindest. Und überhaupt is ne Krankenpflegeausbildung schon ma ne gute Grundlage für die angestrebten Studien.

einfach nur X_x
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Ich und die Entscheidung.

Tja ich hätte ja nie im Leben dran geglaubt. Aber jetzt ist es doch so gekommen. Ich muss mich entscheiden. Meine Lieblingshandlung Winking
Samstag komm ich abends nach Hause, schau Spaßes halbr in den Briefkasten und da liegt die Bestätigung eines Ausbildungsplatze für die Kinderkrankenpflegeschule.
Heidenei! Jetzt darf ich entscheiden... Kikrapfl oder nur Krapfl?!

Hm ich hatte mich jetzt schon voll auf die Kraplf eingegestellt und jetzt wieder zurück.. hm irgendwie bin ich doch ganz schoen unflexibel.

Vielleicht sollte ich bis Oktober warten ode ich eventel doch noch in die Krpfl. komm und dann weiter sehen. Dann wäre das zumindestaufgeschoben.

Der Burner!

Jetz geh ich mich erstmal bei Aldi bewerben Winking
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Paaaaaanik!!!!

...Im Kaddahause. Buä!!!! Ich mag nit.... kann endlich mittwoch der 14. 18:00 Uhr sein?! Dann weiß ich wenigstens warum ich ne Sektflasche in der Hand halte... Entweder um zu feiern dass meine Zukunft der näxten drei Jahre gesichert is, oder um mich zu betrinken, weil ich gucken muss wo ich die näxte Zeit unterkommen.

Menno. Solang wirds schwer mir selbst einzureden, dass ich da ne reele Chance hab.

*heul*pienz*

I MOG NET!! buääää!!!
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Darf ich vorstellen?!

2. Juni. Nunwar es also soweit. Vorstellungsgespräch an der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg Abteilung Kinderkrankenpflege. Ich warte also im Foyer. 10Uhr. Müsste einer kommen so langsam. hmmm nur ein anderes Mädchen was genauso verplant hire rumsteht. Bin ich richtig? Müssten das nich mehr sein?! Ich bin verwirrt.
Huch?! Da is ja die Asha, aus der Grundschule. Wen man hier so alles wieder trifft. Die Welt is schon komishc. *anfingernrumknibbel* Ah da die schaut doch so aus als suche sie nach verplanten Leuten die nich wissen wohin. tatsächlich also ab gehts zum Vorstellungstermin. Hui-Buh!
Jaja geh ruhig nochma runter und schau ob nich doch noch jemand kommen will. Nein?! Gut sind wa halt zu zweit..

Bidde?! Nen Aufsatz soll ich schreiben innerhalb von 45min?! Wenn ich das gewusst hätte wär ich halt doch nich erst gegen 2 uhr pennen gegangen. Naja.

Einzelgespräche. 2x10 Minuten. Die erste Dame wollte gern wissen was den meine Motivation ausmachen würde, dass ich so gerne eine Ausbildung in der Kinderkrankenpflege machen wollte. Ich glaub das is nich so supi gelaufen. Aber dafür das zweite. Die hat gefragt wo ich derzeit arbeite. Und lauter solche Sachen. Was lernen wir daraus? Es fällt mir wohl doch einfacher andere Sachen zu beschönigen und davon mit Euphorie zu erzählen als von mir selbst hehe.

Naja, wenn ich jetzt noch sagen könnte was für en Gefühl ich hab, dann wären alle neugierigen Gehirne schon befriedigt. Aber ich weiß es nit, ich kann net einschätzen. Auf der einen Seite denk ich, dass ich mich ganz gut gemacht hab, auf der andern hab ich aber glaub ich auch ein oder zwei Böcke geschossen.

Hmm... In 2-3 Wochen weiß hoffentlich mehr. Und nächste Woche is ja auch noch das Auswahldings von der Krankenpflegeschule. Hoffentlich nimmt mich eine von den beiden. *knibbel*
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Streikland Deutschland

Was es dieses Jahr schon alles für Streiks gab. Die Müllabfuhr hat gestreikt. Dankbarerweis im Winter und nich im Sommer. Was meines Erachtens sehr viel interessanter gewesen wäre. Alles mögliche was im Krankenhaus so schafft. Von Krankenschwester, über das Küchenpersonal bis hin zu Fahrdienst hat gestreikt. Mit Erfolg... zumindest ein bisschen. Die Kürzungen wurden nich ganz so arg übel, wie es die Herren Verwaltungschefs es gerne gehabt hätten. Und jetzt sind die Ärzte am Streiken. Die sich in ihrer jahrelang hart erarbeiteten Unsolidarität abgespaltet haben vom restlichen Krankenhauspersonal. Sie streiken also. Am Anfang hat das niemand so wirklich interessiert. Weil die Auswirkungen nich so wirklich problematisch waren. Auf den meisten Stationen gibt es zwei Ärzte, sodass der Betrieb weiter aufrecht erhalten werden konnte. Es wurde eben einfach noch mehr Arbeit auf das Pflegepersonal abgewälzt welches in den meisten Fällen sowieso schon viel zu viel der Arbeit tut, was eigentlich Arbeit des Arztes wäre. Zum Beispiel Termine für die Patienten ausmachen... oder so.
Dann ham wa die Ambulanzen mehr und mehr bestreikt. Notfälle wurden immer behandelt. Sind ja schliesslich Notfälle, und der Rest wurde auf Donnerstage und Freitage verteilt. Hammer der Streik. Patienten kennen es ohnehin nicht anders, dass sie ewigst warten müssen. Da wird es ihnen wohl auch kaum auffallen dass sie jetzt ne halbe Stunde länger warten müssen.
Was die Woche ablief ging schon eher Richtung anständiger Streik. Eine ganze Woche lang nur mit Notdienstplan. Die Ärzte wechseln sich also die gesamte Woche mit dem Streiken ab. Unsere Psychiatriepatienten bekommen es zu spüren. Keine Termine diese Woche in den verschiedenen Ambulanzen. Traurig. Naja aber man kann sich auch als Notfall durchschmuggeln. Das Pflegepersonal (bei uns) weigert sich die Aufgaben der Ärzte zu übernehmen. Sie sehen die langfristigen Folgen verraus. Im Gegensatz zur unsolidarischen Arbeitsgruppe der Ärzte. Die an ihrer 60-Stunde Woche irgendwie doch selbst schuld is. Macht nix was nich in euerm Vertrag steht. Man wird es auf ewig von euch verlangen. Und mehr.

Naja aber deswegen streikt ihr jetzt ja. Gelitten haben in diesem Falle die Patienten auf den geschlossenen Akutstationen. Wir haben 4 freie Betten. Die Akutstationen laufen über. Und die sind in Heidelberg nun wirklich nich schön. Aber wir haben Aufnahmestopp. Entlastung für das Pflegepersonal. Eine Zumutung für den Patienten dem es viel zu gut für die Geschlossene geht. Aber auch viel zu gut, als dass er entlassen werden könnte.

Und was bringts? Nix. Wochenlange Streiks und kein Zentimeter Bewegung. Einfach nur LOL. Armselig irgendwie. Aber naja. Macht mal, vielleicht hamwa bis Ende des Jahres en paar Tote mehr durch die Streiks und auch ein Voranschreiten der Verhandlungen. Viel Glück ihr Anfänger Winking
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Jetzt is aber Ramba-Zamba oder was?!

Ich komme also nach Hause, besser gesagt durch die Eingangstüre ins Foyer wo sich die Briefkästen befinden. Samstag halb vier... Kadda guckste halt ma wieder ob du nich vielleicht doch Post hast. Briefschlitz hoch *freude* da liegt tatsächlich was drin, also nix wie Briefkastenschlüssel suchen. Ich mache also auf und WTF?! 5 Briefe?! Auf einmal?! Alle für mich?! Naja gut. Also schnell nach oben inne Wohnung und alle aufreissen... Heute is mein Glückstag! Eine Neckermann Kundenkarte whooohoo!! die brauchte ich schon immer.... Steuerrückzahlung von 100 Euro schick schick, kann ich heut abend essen gehn... hmm werbung - lame....Also zu den zwei letzten die ich mir für ganz zum Schluss aufgehoben hab - Wegen des Absenders: Akademie für Gesundheitsberufe... KEWL!

Hm nett die Kinderkrankenpflegeschule lädt mich zu einem +persönlichen+ Auswahlgespräch ein... dummerweise in meinem Urlaub, aber zum Glück verbring ich den ja um die Ecke.

Hm der andere verwirrt mich. Hatte mir die Krankenpflegeschule nich schon eine Absage geschickt? Naja scheint wohl nich so ordentlich aufgeräumt zu sein da drin. Sie laden mich zum Auswahlverfahren ein... ich gehöre zum engeren Kreis. Und nen Aufsatz soll ich au noch schreiben... urks. Kann ich sowas?

Aber is doh witzig. Da schreibt man 20+ Bewerbungen und kriegt keine anständige Rückmeldung von den meisten. Und jetzt hab ich innerhalb von wenigen Tagen 3 Vorstellungs und Auswahlgespräche... Hui-Buh würd ich da ma sagen.. Hui-Buh! Wenn das so weitergeht hab ich am Ende noch die Auswahl wo ich nach dem FSJ arbeiten tute.

Ich fang mal an meinen Aufsatz zu schreiben: "Es sollte dem Staat erlaubt sein, Verdächtigen z.B. möglichen Kinderschändern Gewalt anzutun, um wichtige Informationen über den Aufenthaltsort des Kindes zu bekommen." Genau meine Kragenweite das Thema ^^ ole!

MEIN HIRN TANZT SAMBA!!!!
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Blamieren oder Kassieren?!

Tata! *tröööt*
Der große Tag war da, mein erstes anständiges Vorstellungsgespräch sollte heute also stattfinden. Nach dem Frühdienst auf Jaspers und 10 minuten Erholungsphase dazwischen bei mir daheim. Und nach einem anstrengenden Tag mit EKT (Elektro Krampf Therapie) Begleitung (= sehr schlauchend) Die besten Vorraussetzungen also dahin mitgebracht.

Ergebnis: Mehrere Liter vergossener Schweiß innerhalb von 5 Minuten (solöang dauerte das Gespräch ungefähr) hab ich also einmal 2 h Probearbeiten für mich rausholen können. Am 17.5. is es so weit. Dummerweise hätte ich an dem Tag au noch Frühdienst. Plöt wa?! Aber meine suba Chefin hat das gut hingedreht. Also erst probearbeiten und dann Psych.

Grün-Weisser-Pady Bus!!!!! *feier*
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Bewerbung - was, wer, ICH?!

Jetzt sitz ich hier vorm Pc, nach nem *relativ* stressigen Arbeitstag, bin gechillt am Mails schreiben. Und dann brummt mein Handy. Unbekannte Nummer... Hm könnte Sofia sein, muss ich Mukke nich leiser machen. Ich also ran, halbwegs genervtes "Ja, hallo" wie ich mich halt immer melde, reingelabert. Und ich hör nur so, ja hier blabla sie hatten sich bei uns beworben. Ich denk so nach... damn shit ich hab soviele Bewerbungs geschrieben... die gute Frau denkt doch nich wirklich dass ich noch weiß welche von denen sie is, nur durch die Nennung eines Namens... Ich also: 'eh ja, welche von den vielen Bewerbungen sind sie denn?'
Ahaaa Licht ins Dunkel, eine von den 8 Zahnarztpraxen. Juhui! die melden sich ja fix telefonisch! Aber um die Uhrzeit? Kann ja keiner mit rechnen.... endlich ma die musik ausgedreht... omg wie peinlich...

Aber ich hab en Vorstellungsgespräch am Freitag um 15:30 Uhr. Also erinnert mich dran ;D *sambatanz*

...hoffentlich sind dann schon die neuen Klamotten von ebay da, will ja nen guten Eindreuck machen... aber ehrlich, ich hab für solche Anlässe keine Kleidung...das selbe Dillemma wie für Beerdigungen.... Aber irgendwie ähnelt es sich schon. Bewerbung und Beerdigung. Bei beiden geht man ein Stück seines Lebens beerdigen...oder so.
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Abschied nehmen

Komm grad vonner Abschiedsfeier einer Kollegin die jetzt in Mutterschaftsurlaub geht.
Ich kannte sie jetzt nur etwas über en halbes Jahr - genauso wie den Rest der Truppe - aber irgendwie weiß nich, hatte ich zu ihr halt nen relativ guten Draht, mit den andern kann ich net soviel anfangen, aber wayne es geht ja da um Arbeit und nich um guten Draht zu Kollegen :P
Aber irgendwie is es schon komisch, sie war meine Anleiterin, war halt so groß wie ich und halt selbst irgendwie voll verplant.
Also haltet mich jetzt nich für doof oder sonst was, oder anhänglich. Ich will einfach nur sagen dass es irgendwie ein komisches Gefühl is, dass Leute ins Leben kommen und dann genauso wieder verschwinden.

Aber so is das nunmal im Leben. Und Abschied is nun wirklich nich ein meiner Stärken O_o

Naja ich geh jetzt weiter meinen Urlaub genießen Laugh
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Der Traum der neuen Welt

So weil ich grad nix besseres zu tun hab und weil ich weiß was ich werden will wenn ich mal groß bin.
Ich würde gerne mein FSJ beenden und dann nahtlos dazu übergehen mich in Heidelberg an der Uni in Psychologie einschreiben. Und danach dann irgendwo die Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin tuten.

Und dann in 20 Jahren hätt ich dann gerne meine kleine spiesige Familie mit Vorgarten und eigener Garage, wo dann mein polierter BMW davor steht und in der Sonne glitzert. Weil dann kann ich mir das ja leisten... hoffentlich.
Ich mein davor muss man genug sparen. Immerhin kann man die gesamte Zeit der Ausbildung nur Fahrrad fahren weil die so Arschteuer is :P

Ja der Traum vom glücklichsein ist es doch der das Menschenlaufrad am Leben erhält... *ohrenputz*
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Voodoo

Eigentlich wollt ich ja nen Foto davon machen, aber leider hab ichs zu lang nich auf die Reihe bekommen und nun is es weg.
Was? Naja fangen wir von vorn an: Ich hab die Medis für die Patienten aufs Tablett gerichtet und Kollegin guzckt nach, und sacht vorneweg 1 Ü-Ei für jeden Fehlers. Gut damit kann ich leben würd ichs agen. Hatte dann glücklicherweise nur einen Fehler. Paar Tage später bring ich ihr - und aus purem Eigennutz auch noch mir selbst - ein Ü-Ei mit auf Station. So Schoko - Spannung - Spaß, oder wie auch immer das war Happy
Jedenfalls hatten wir beide leider keine tolen Sachen zum Zusammenbaun, dafür aber sone schnecki die faule Schnecke, die einen etwas biegsamen körper hatte.
An diesem jenem Tag war irgendwie wieder dicke Luft auf Station und diese gestörte Schnecke viel dem Voodoo-Zauber zum Opfer. Alles fing damit an, dass diesem armen Ding eine Sicherheitsnadel durch den Kopf gejagt wurde. Es wurde später dann noch blut drangemalt und wurde weiter gepiekst. Das arme Ding.
Aber leider wurde es weggeschmissen und wir können niemanden mehr mit dem Voodoofluch belegen.
Könnte ein Grund dafür sein, dass die Tage in letzter Zeit so stressig sind ^^ Laugh
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aber hurtig jetzt

Ja Kategorie Arbeit... oder eher auch nicht arbeiten zu wissen tun...
Jaja FSJ schoen und gut, macht Spaß und alles. Wüsste auch schon "was ich mal werden will wenn ich groß bin"....
Früher... mit 6/7/8 oder so wollt ich immer zur Polizei und werden wie die im Fernsehn like "Kommisar Rex".
Seit einigen Jahren is mein größtes Ziel, Psychologie zu studieren und dann Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche werden.
Nun war mein Schulbesuch nich sonderlich ergiebig im Endeffekt. Sprich ich muss vermutlich die komplette Wartezeit absitzen. Also was machen: Erstmal FSJ, das war schon früh klar, allein schon um mal ein Jahr weg von jeglichem Lernstreß zu sein. Aber das allein als Wartezeit reicht nicht. Wenn dieses Jahr dann rum is, hab ih noch 4 Jahre Restwartezeit bis ich zum Studium zugelassen werden könnte.
Also entweder was anderes studieren, oder ne Ausbildung machen. Naja da ich aber doch schon allein aus interessegründen Psychologie studieren möchte tendiere ich doch zur Zeit sehr stark in Richtung Ausbildung. Aber welche? Erzieher, wär das näxte was für mich interessant wäre, musste aber bezahlen also schwachfug.
[Kinder-]Krankenschwester, würd ich Geld kriegen, wär vielleicht auch ganz interessant, aber dieses ganze rumgewuschtel mit irgendwelchen eiternden Wunden, oder sonstigem wär dann doch nich so ganz mein Ding.
Dann kam mir die Idee ne Ausbildung bei der Pozilei zu machen, weil man da einfach abartig viel an Ausbildungsgehalt kriegt.
Naja und jetzt hab ich noch was gefunden von ner Berufsakademie in Stuttgart wo ich Diplomsozialpädagogik studieren könnte. Mit dem Abschluss könnt ich dann auch Psychotante werden.
Oder etwas was mir heute in die Hände fiel: Heilerziehungsplfegerin im PZN Wiesloch....
Aber es is halt doch alles nich so das wahre... Aber mir kann man es ja sowieso nicht recht machen

haha! troddel! :P
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