psychologisches + medizinisches
Schweinegrippe vs. saisonale Influenza
13/Nov/09 19:40
Ja die Erkrankungsraten steigen und ja der Impfstoff
der deutschen ist alle, obwohl man vor zwei Wochen
noch von der größten Impfaktion in der deutschen
Geschichte sprechen wollte.
Es erkranken vor allem die jüngeren, Kinder und Jugendliche zuerst. Da besteht bisher kein Unterschied zwischen (saisonale) Influenza und Schweinegrippe. Aus dem einfachen Grund, das Jugendliche viele soziale Kontakte haben (Schule, Freunde und Co) und Kinder ohnehin kein so ausgefeiltes Immunsystem haben wie das vollentwickelte der Erwachsenen.
Schweinegrippe
In Deutschland gibt es derzeit ca 40.000 bestätigte Fälle von Schweinegrippe Erkrankungen. Davon sind 16 tödlich verlaufen. 13 der 16 Verstorbenen hatten bekannte schwere Vorerkrankungen, wie Herzfehler, Diabetes oder gar eine Lebertransplantation hinter sich. Bei zweien sind Vorerkrankungen unbekannt, aber nicht ausgeschlossen.
Die Altersspanne reicht von 5 bis 65 Jahre.
(Quelle: Robert-Koch-Institut und das Kleingedruckte der Zeitungen)
Influenza
„Saisonale Influenzawellen verursachen in Deutschland jährlich zwischen 1 und 5 Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, etwa 5.000 bis 20.000 zusätzliche Hospitalisierungen und durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle.“
(Quelle: Robert-Koch-Institut)
Andere seriöse Quellen, wie Ärzte aus der Uniklinik Heidelberg sprechen von 70 Todesfällen pro Tag, wegen der saisonalen Influenza.
Symptome einer Schweinegrippe:
* Plötzlich einsetzendes, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche.
* innerhalb weniger Stunden Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
* Als häufige Komplikation kann es vor allem bei geschwächten Menschen nach kurzer Zeit zu einer schweren Lungenentzündung kommen, die oftmals tödlich endet.
Impfnebenwirkungen:
allergische Reaktionen (aber die kanns immer und überall geben)
Schmerzen an der Injektionsstelle (auch unspektakulär)
Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost (alle möglichen anderen allgemeinen Nebenwirkungen)
generalisierte Ausschläge
Krampfanfälle
Guillain-Barre- Syndrom (Entzündliche Erkankung des Rückenmarks, mit Lähmungserscheinung
Nierenschädigung
das ist nur eine kleine Auswahl....
Adjuvantien
Die Wirkverstärker in den Impfstoffen, damit weniger Antigen benötigt wird.
Die Wirkverstärker wurden mit Hilfe von Nanotechnologie hergestellt, sind demnach äusserst klein und es ist möglich, dass diese Partikelchen an die Falschen Orte gelangen, da sie durch ihre geringe Größe nahezu durch jede Körpermembran hindurch können. Damit können sie mit Leichtigkeit zum Beispiel im Gehirn landen, oder in Rückenmarkszellen. Und da gehören sie nicht hin.
Es sind auch schon Menschen an der Impfung verstorben. Aber darüber ist wenig in den öffentlichen Medien zu lesen. Eine der geimpften hatte einen Herzfehler und ist wenige Stunden nach der Impfung verstorben
In den Impfstoffen ist zudem synthetischen Vitamin E, kann in höheren Dosen zu Blutungen führen
Vor der Zulassung wurde der Impfstoff an ganzen 62 Probanden getestet.
Der Vertreiber des Impfstoffen „Glaxo-Smith-Cline“ kann mit 3,5 Milliarden Dollar Einnahmen rechnen.
Naja, ich arbeite in der Gesundheitsbranche und werde mich sicherlich nicht impfen lassen. Mir missfällt der Gedanke irgendwelche Nanotechnologiepartikel in mir rumschwimmen zu haben.
Zudem ist es so, das die allermeisten Schweinegrippefälle recht milde verlaufen. 1 Woche erschlagen von Fieber, Husten und sonstigen Symptomen, und danach is es wieder gut.
Wer Risikopatient ist, also einen Diabetes hat oder eine Autoimmunerkrankung da sieht es schon anders aus. Bei der Gruppe, kann die Grippe schwerwiegender ausfallen. Kann muss aber nicht.
Das hier ist nur meine Meinung und Auflistung, vielmehr für meine eigene Klarheit, aber den ein oder anderen wird es vielleicht doch interessieren.
Im Endeffekt sterben an der Influenza mehr als an der Schweinegrippe, und wenn dann nicht an der Erkrankung selbst sondern vielmehr an der Pneumonie, wenn die kleinen putzigen Viren sich dann einen neuen Spielplatz namens Lunge aussuchen. Ich verstehe einfach die Riesengroße Panikmache nicht.
Wobei eigentlich ist die Erklärung vermutlich recht einfach:
Wirtschaft kontrolliert Politik.
Pharmawirtschaft ist eines der größten Geschäfte
und Politik kontrolliert Medien.
insofern.... Macht was draus
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=121441
http://www.rki.de/cln_100/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Schweineinfluenza__Situation.html
Wochenbericht Robert-Koch-Insitut als pdf
Es erkranken vor allem die jüngeren, Kinder und Jugendliche zuerst. Da besteht bisher kein Unterschied zwischen (saisonale) Influenza und Schweinegrippe. Aus dem einfachen Grund, das Jugendliche viele soziale Kontakte haben (Schule, Freunde und Co) und Kinder ohnehin kein so ausgefeiltes Immunsystem haben wie das vollentwickelte der Erwachsenen.
Schweinegrippe
In Deutschland gibt es derzeit ca 40.000 bestätigte Fälle von Schweinegrippe Erkrankungen. Davon sind 16 tödlich verlaufen. 13 der 16 Verstorbenen hatten bekannte schwere Vorerkrankungen, wie Herzfehler, Diabetes oder gar eine Lebertransplantation hinter sich. Bei zweien sind Vorerkrankungen unbekannt, aber nicht ausgeschlossen.
Die Altersspanne reicht von 5 bis 65 Jahre.
(Quelle: Robert-Koch-Institut und das Kleingedruckte der Zeitungen)
Influenza
„Saisonale Influenzawellen verursachen in Deutschland jährlich zwischen 1 und 5 Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, etwa 5.000 bis 20.000 zusätzliche Hospitalisierungen und durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle.“
(Quelle: Robert-Koch-Institut)
Andere seriöse Quellen, wie Ärzte aus der Uniklinik Heidelberg sprechen von 70 Todesfällen pro Tag, wegen der saisonalen Influenza.
Symptome einer Schweinegrippe:
* Plötzlich einsetzendes, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche.
* innerhalb weniger Stunden Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
* Als häufige Komplikation kann es vor allem bei geschwächten Menschen nach kurzer Zeit zu einer schweren Lungenentzündung kommen, die oftmals tödlich endet.
Impfnebenwirkungen:
allergische Reaktionen (aber die kanns immer und überall geben)
Schmerzen an der Injektionsstelle (auch unspektakulär)
Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost (alle möglichen anderen allgemeinen Nebenwirkungen)
generalisierte Ausschläge
Krampfanfälle
Guillain-Barre- Syndrom (Entzündliche Erkankung des Rückenmarks, mit Lähmungserscheinung
Nierenschädigung
das ist nur eine kleine Auswahl....
Adjuvantien
Die Wirkverstärker in den Impfstoffen, damit weniger Antigen benötigt wird.
Die Wirkverstärker wurden mit Hilfe von Nanotechnologie hergestellt, sind demnach äusserst klein und es ist möglich, dass diese Partikelchen an die Falschen Orte gelangen, da sie durch ihre geringe Größe nahezu durch jede Körpermembran hindurch können. Damit können sie mit Leichtigkeit zum Beispiel im Gehirn landen, oder in Rückenmarkszellen. Und da gehören sie nicht hin.
Es sind auch schon Menschen an der Impfung verstorben. Aber darüber ist wenig in den öffentlichen Medien zu lesen. Eine der geimpften hatte einen Herzfehler und ist wenige Stunden nach der Impfung verstorben
In den Impfstoffen ist zudem synthetischen Vitamin E, kann in höheren Dosen zu Blutungen führen
Vor der Zulassung wurde der Impfstoff an ganzen 62 Probanden getestet.
Der Vertreiber des Impfstoffen „Glaxo-Smith-Cline“ kann mit 3,5 Milliarden Dollar Einnahmen rechnen.
Naja, ich arbeite in der Gesundheitsbranche und werde mich sicherlich nicht impfen lassen. Mir missfällt der Gedanke irgendwelche Nanotechnologiepartikel in mir rumschwimmen zu haben.
Zudem ist es so, das die allermeisten Schweinegrippefälle recht milde verlaufen. 1 Woche erschlagen von Fieber, Husten und sonstigen Symptomen, und danach is es wieder gut.
Wer Risikopatient ist, also einen Diabetes hat oder eine Autoimmunerkrankung da sieht es schon anders aus. Bei der Gruppe, kann die Grippe schwerwiegender ausfallen. Kann muss aber nicht.
Das hier ist nur meine Meinung und Auflistung, vielmehr für meine eigene Klarheit, aber den ein oder anderen wird es vielleicht doch interessieren.
Im Endeffekt sterben an der Influenza mehr als an der Schweinegrippe, und wenn dann nicht an der Erkrankung selbst sondern vielmehr an der Pneumonie, wenn die kleinen putzigen Viren sich dann einen neuen Spielplatz namens Lunge aussuchen. Ich verstehe einfach die Riesengroße Panikmache nicht.
Wobei eigentlich ist die Erklärung vermutlich recht einfach:
Wirtschaft kontrolliert Politik.
Pharmawirtschaft ist eines der größten Geschäfte
und Politik kontrolliert Medien.
insofern.... Macht was draus
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=121441
http://www.rki.de/cln_100/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Schweineinfluenza__Situation.html
Wochenbericht Robert-Koch-Insitut als pdf
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Körpermesswerte
30/Mai/07 22:00
Nachfolgende der Link zu nem PDF Dokument das ein
Produkt meiner Langeweile gepaart mit der Not zu
lernen ist. Eine Auflistung der normalen
Körpermesswerte wie Temperatur, Blutdruck und Puls
von Früh- un Neugeborenen, über Säuglinge, Klein- und
Schulkinder, bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen.
Zusätzlich noch, ein Bild mit Aukultations und Palpationsstellen. Sprich Stellen an denen der Puls gemessen werden kann. Tolle Lateinische Bezeichnung dazu und noch verschiedene Formen des Fiebers.
Viel Spaß damit.
DAS FILE
Zusätzlich noch, ein Bild mit Aukultations und Palpationsstellen. Sprich Stellen an denen der Puls gemessen werden kann. Tolle Lateinische Bezeichnung dazu und noch verschiedene Formen des Fiebers.
Viel Spaß damit.
DAS FILE
Aplasie
19/Nov/06 18:46
Ein Blick über die Schulter von mir:
Was ist Aplasie?
Es gibt weiße Blutkörperchen - Leukozyten, Blutplättchen - Thrombozyten und rote Blutkörperchen - Erythrozyten.
* Die Leukozyten sind zuständig für eine funktionierende Abwehr. Fallen die Leukozyten unter einen Wert von unter 1,0 pro nl (unter 1000 Leukos pro mikroliter Blut)
* Sind ausreichend Thrombozyten vorhanden so spricht man davon, dass jemand eine intakte Gerinnung hat. Die Thrombozyten sorgen also dafür, dass die Wundheilung funktioniert. Hat man zu wenige Thrombozyten hat man eine sogenannte Blutungsneigung. Man blutet also sehr schnell und lange.
* Die Erythrozyten bestehen zum Großteil aus dem Protein Hämoglobin. Dieses Protein bindet den Sauerstoff und transportiert ihn an die Stellen im Körper wo er gerade benötigt wird. In der Aplasie sinkt auch die Zahl der Erythrozyten, sodass die Patienten sehr müde werden, Kopfschmerzen bekommen, oder bei geringster Belastung schon kurzatmig werden.
Durch die Chemotherpie wird das Immunsystem derart runtergefahren, dass einige Patienten die kleinsten Messbaren Werte aufzeigen. Beispielsweise 10 Leukozyten auf einen Mikroliter. Aus diesem Grund, müssen wir uns vor jedem Zimmer welches wir betreten die Hände desinfizieren und beim leisesten Anflug von Schnupfen eine Op-Maske aufziehen.
An sich beschreibt das Wort Aplasie das Fehlen oder die Nichtanlage eines Organs. Bei uns auf Station beschreibt es den Mangel eines intakten Immunsystems. Unsere Patientinn sind - wie man so schön fachlich korrekt sagt - immsupprimiert.
Was ist Aplasie?
Es gibt weiße Blutkörperchen - Leukozyten, Blutplättchen - Thrombozyten und rote Blutkörperchen - Erythrozyten.
* Die Leukozyten sind zuständig für eine funktionierende Abwehr. Fallen die Leukozyten unter einen Wert von unter 1,0 pro nl (unter 1000 Leukos pro mikroliter Blut)
* Sind ausreichend Thrombozyten vorhanden so spricht man davon, dass jemand eine intakte Gerinnung hat. Die Thrombozyten sorgen also dafür, dass die Wundheilung funktioniert. Hat man zu wenige Thrombozyten hat man eine sogenannte Blutungsneigung. Man blutet also sehr schnell und lange.
* Die Erythrozyten bestehen zum Großteil aus dem Protein Hämoglobin. Dieses Protein bindet den Sauerstoff und transportiert ihn an die Stellen im Körper wo er gerade benötigt wird. In der Aplasie sinkt auch die Zahl der Erythrozyten, sodass die Patienten sehr müde werden, Kopfschmerzen bekommen, oder bei geringster Belastung schon kurzatmig werden.
Durch die Chemotherpie wird das Immunsystem derart runtergefahren, dass einige Patienten die kleinsten Messbaren Werte aufzeigen. Beispielsweise 10 Leukozyten auf einen Mikroliter. Aus diesem Grund, müssen wir uns vor jedem Zimmer welches wir betreten die Hände desinfizieren und beim leisesten Anflug von Schnupfen eine Op-Maske aufziehen.
An sich beschreibt das Wort Aplasie das Fehlen oder die Nichtanlage eines Organs. Bei uns auf Station beschreibt es den Mangel eines intakten Immunsystems. Unsere Patientinn sind - wie man so schön fachlich korrekt sagt - immsupprimiert.
DBT nach Linehan
16/Okt/06 17:21
Wer sich ein wenig für Psychologie+Psyhiatrie
interessiert wird sie vielleicht kennen. Die
Dialektisch-Behaviorale Therapie nach Marsha Linehan.
Eine Therapie entwickelt speziell für Menschen mit
einer Borderline Persönlichkeitsstörung. Ich selbst
bin eh fasziniert von psychischen Krankheiten und die
Therapieansätze dazu. Ich habe also im vergangenen
Monat (dank mangelnden Internetzugangs +
Arbeitslosigkeit) genug Zeit dazu gehabt mir mal ein
paar Dinge zu Gemüte zu führen. Unter anderem auch
ein Buch zur DBT, welche auf einem sogenannten
Fertigkeitstraining beruht. Ich möchte die Notizen
die ich mir während des Lesen gemacht habe, niemandem
vorenthalten. Also lest selbst: (das Ganze gibts auch
nochmal als pdf unter "Misc")Gib mir
mehr!
Pflegeeinführung
06/Okt/06 21:15
Nichts besonderes nur meine Mitschrift aus der kurzen
Einführung in die Krankenpflege für uns tollen
FSJ'ler. Nun auch im Internet in meinem bescheidenen
Blog, weil etwas interessantes is auf jeden Fall
dabei und Schaden kann auch niemandem ;D
Interessantes zum Thema Fieber, Blutdruck, Pulsmessung, Atmung und den Gefahren bei längeren LiegezeitenGib mir mehr!
Interessantes zum Thema Fieber, Blutdruck, Pulsmessung, Atmung und den Gefahren bei längeren LiegezeitenGib mir mehr!
Ösophagogastroduodenoskopie - ein Erlebnisbericht
01/Jul/06 12:48
Handelsüblicher Name: Magenspieglung. Kurze
Erläuterung am Rande:
Ösophagus = Speiseröhre
Gaster = Magen
Duodenum = Zwölffingerdarm
so schauts aus:
Du wartest also nun erstmal 2 Stunden bis du endlich an der Reihe bist. Beantwortest nochmal ein paar fragen, die du zwar schon auf dem Aufklärungsbogen hättest lesen und unterschreiben sollen aber was soll. Dann die Frage: "Wollen sie was zur Beruhigung?" Na aber bidde. Ohne geh aber gleich wieder nach Hause! "Ham sie das Mittel das letzte Mal vertragen?" Naja... war gut verträglich...ich weiß nur dass ich irgendwann festgehalten wurde. Das gab en netten Gesichtsausdruck.. *lol*
Also erstmal den Rachen mit so Sprühzeugs betäuben. Dann gibt die obligatorische Maulsperre. Bestehend aus ner Art Beißring, wodurch nach das Schläuchlein gefädelt wird. Festgehalten durch ein Gummiband hinten um den Kopf rum. Dann liegt man da also so rum. Ich persönlich krieg dann ne leichte Panik, weil ich immer das Gefühl hab ich muss an meinem Speichel ersticken. Kannst ja mit der Maulsperre nimmer gescheit schlucken. Naja. Dann gibts en Zugang und en Sauerstoffschlauchzufuhrsystem in die Nase.
Das letzte Mal wars ohne Sauerstoffzufuhr und Dormicum zu Beruhigung. Diesmal ham sie mir gleich erstma 200mg Propofol reingehaun. Da ich ohnehin während der Wartezeit schon immer wieder eingepennt bin, hats mich auch ziemlich fix weggebatscht.
Ich wache also erst wieder im Aufwachraum auf... also nich wirklich aufwachen, es war irgend so en Schwebezustand zwischen wach und schlafend. Ich lag ganz ruhig da, aber der Pulsmesser konnte nich messen, also piepte der schwule Monitor die ganze Zeit. Naja ich hab also die nächsten 2h gepennt, weil früher ließen die mich eh nich gehen. Dann ab nach Hause. Aber irgendwie hatte ich danach Halsweh. *snief*
Vor der Spiegelung noch: Ich lag da also so rum auf der Liege, die Ärztin (ich vermute das einfach mal, weil die mir den Zugang gelegt hatte und das dürfen meines Wissens nur Ärzte) so am telefonieren bzw. nach dem Auflegen (kleine Info am Rande, ich hatte den Eingriff in der Inneren Klinik): "Jetzt rufen die aus der Kopfklinik an um mir zu erzählen, sie hätten jetzt gerade eine Gastroskopie gemacht und fragen mich ob sie den Patienten entlassen können...woher soll ich denn das wissen?!" Antwort der anderen Dame im Raum: "Mit was endoskopieren die da? Mit nem Bronchoskop oder was?!"
Der Suba-Ärzte-Witz überhaupt, mich hats halber von der Liege geweht.
Während ich schlief sind die also mit ihrem Riesenschlauch (ich brauch schon allein wegen dem Anblick en Beruhigunsmittel..) durch den Mund ab in Speiseröhre und ham sich die auf dem Weg nach unten in den Magen angeschaut, ob es der denn gut geht. Dann hab ich den Magen an sich, alles anglubschen ganz durch und am andern Ende wieder raus und hoppla-hop is man im Zwölffingerdarm. Da wird sich au noch schnell umgesehen, was es da grad im Sonderangebot gibt und dann is der Schlauch nach ca. 15-20 Minuten wieder da wo er hingehört. In der Sterilisation.
Hier noch ein Link zur Uniklinik Innere Medizin IV, die ham das ganze da noch ein wenig wissenschaftlicher erklärt, alswie ich hier
Ösophagus = Speiseröhre
Gaster = Magen
Duodenum = Zwölffingerdarm
so schauts aus:
Du wartest also nun erstmal 2 Stunden bis du endlich an der Reihe bist. Beantwortest nochmal ein paar fragen, die du zwar schon auf dem Aufklärungsbogen hättest lesen und unterschreiben sollen aber was soll. Dann die Frage: "Wollen sie was zur Beruhigung?" Na aber bidde. Ohne geh aber gleich wieder nach Hause! "Ham sie das Mittel das letzte Mal vertragen?" Naja... war gut verträglich...ich weiß nur dass ich irgendwann festgehalten wurde. Das gab en netten Gesichtsausdruck.. *lol*
Also erstmal den Rachen mit so Sprühzeugs betäuben. Dann gibt die obligatorische Maulsperre. Bestehend aus ner Art Beißring, wodurch nach das Schläuchlein gefädelt wird. Festgehalten durch ein Gummiband hinten um den Kopf rum. Dann liegt man da also so rum. Ich persönlich krieg dann ne leichte Panik, weil ich immer das Gefühl hab ich muss an meinem Speichel ersticken. Kannst ja mit der Maulsperre nimmer gescheit schlucken. Naja. Dann gibts en Zugang und en Sauerstoffschlauchzufuhrsystem in die Nase.
Das letzte Mal wars ohne Sauerstoffzufuhr und Dormicum zu Beruhigung. Diesmal ham sie mir gleich erstma 200mg Propofol reingehaun. Da ich ohnehin während der Wartezeit schon immer wieder eingepennt bin, hats mich auch ziemlich fix weggebatscht.
Ich wache also erst wieder im Aufwachraum auf... also nich wirklich aufwachen, es war irgend so en Schwebezustand zwischen wach und schlafend. Ich lag ganz ruhig da, aber der Pulsmesser konnte nich messen, also piepte der schwule Monitor die ganze Zeit. Naja ich hab also die nächsten 2h gepennt, weil früher ließen die mich eh nich gehen. Dann ab nach Hause. Aber irgendwie hatte ich danach Halsweh. *snief*
Vor der Spiegelung noch: Ich lag da also so rum auf der Liege, die Ärztin (ich vermute das einfach mal, weil die mir den Zugang gelegt hatte und das dürfen meines Wissens nur Ärzte) so am telefonieren bzw. nach dem Auflegen (kleine Info am Rande, ich hatte den Eingriff in der Inneren Klinik): "Jetzt rufen die aus der Kopfklinik an um mir zu erzählen, sie hätten jetzt gerade eine Gastroskopie gemacht und fragen mich ob sie den Patienten entlassen können...woher soll ich denn das wissen?!" Antwort der anderen Dame im Raum: "Mit was endoskopieren die da? Mit nem Bronchoskop oder was?!"
Der Suba-Ärzte-Witz überhaupt, mich hats halber von der Liege geweht.
Während ich schlief sind die also mit ihrem Riesenschlauch (ich brauch schon allein wegen dem Anblick en Beruhigunsmittel..) durch den Mund ab in Speiseröhre und ham sich die auf dem Weg nach unten in den Magen angeschaut, ob es der denn gut geht. Dann hab ich den Magen an sich, alles anglubschen ganz durch und am andern Ende wieder raus und hoppla-hop is man im Zwölffingerdarm. Da wird sich au noch schnell umgesehen, was es da grad im Sonderangebot gibt und dann is der Schlauch nach ca. 15-20 Minuten wieder da wo er hingehört. In der Sterilisation.
Hier noch ein Link zur Uniklinik Innere Medizin IV, die ham das ganze da noch ein wenig wissenschaftlicher erklärt, alswie ich hier
Verlink0rs
23/Mai/06 22:26
So im Intranet noch ein paar geile links gefunden:
Erste Hilfe Online
Übersicht über den Pflegeberuf in Deutschland + Forum
Pflegewiki
unübersichtliche Medizininfoseite, aber informativ
Anatomie online
Forum für PflegeschülerInnen
Have Fun!
Erste Hilfe Online
Übersicht über den Pflegeberuf in Deutschland + Forum
Pflegewiki
unübersichtliche Medizininfoseite, aber informativ
Anatomie online
Forum für PflegeschülerInnen
Have Fun!
Seelentherapie durch Blütenenergie
11/Mai/06 09:37
Rischtisch! Bachblüten. Darum gings bei meinem
Seminar gestern. Warum gerade dieses Thema? Die
andern waren noch uninteressanter für mich. Also
dacht ich mir ich geh doch mal dahin wovon ich
absolut nich überzeugt bin. Siehe da schon mit dem
Film zur Einleitung begann meine Abneigung dem Thema
gegenüber zu wachsen. Besser gesagt mit dem Titel des
Films, welcher derselbe is wie der Titel dieses
post's.
Naja zumindest hab ich jetzt gelernt dass der gute Mann Edward Bach hieß, in Sachen Intuition, Einfühlungsvermögen und Esoterik ziemlich was auf dem Kasten hatte. Und obendrein anscheinend mächtig einen an der Klatsche. Schnippelt da Blüten ab, die mit ner Wasserschale - Quellwasser wohlgemerkt - aufgefangen werden, damit auch ja keine böse Energie des Menschen übertragen wird...oder so. Dann stellt er die Schale den Tagüber auf die Fensterbank in die Sonne, damit das Krebserrengende UV-Licht darauf einwirken kann.
Aber der Burner (der absolute Abschuss für all die Unwissenden) is ja, dass man diese Blüten nur zu einer ganz arg doll bestimmten Zeit pflücken kann und dann alles auch nur an der einen Stelle im Norden Englands.
Nenene. Ich weiß das die Rescue Remedie Tropfen (so Notfalltropfen aus mehreren Bachblüts), im Falle von Prüfungsstress, Unfall und sonstwas wirklich ein wenig beruhigen, aber vielleicht liegt das auch am Alkohol mit dem die Dinger vermischt wurden.
Ja ne is klar. Weil Kinder das kriegen und es wirkt, kann man ja nich sagen, man müsse dran glauben. Ich möchte jetzt nich sagen, dass es nur wirkt wenn man dran glaubt, dass darf jeder für sich selbst entscheiden. Aber im Bezug auf Kinder bin ich doch eher der Meinung, dass die schon beruhigt sind wenn sie von Mami und Papi irgendwas kriegen. Das wird schon gut so sein und dann is alles nich mehr so schlimm. Mir wird ja schon geholfen., Naja. Blütenenergie halt. Esoterik.... *wegrenn*
Naja zumindest hab ich jetzt gelernt dass der gute Mann Edward Bach hieß, in Sachen Intuition, Einfühlungsvermögen und Esoterik ziemlich was auf dem Kasten hatte. Und obendrein anscheinend mächtig einen an der Klatsche. Schnippelt da Blüten ab, die mit ner Wasserschale - Quellwasser wohlgemerkt - aufgefangen werden, damit auch ja keine böse Energie des Menschen übertragen wird...oder so. Dann stellt er die Schale den Tagüber auf die Fensterbank in die Sonne, damit das Krebserrengende UV-Licht darauf einwirken kann.
Aber der Burner (der absolute Abschuss für all die Unwissenden) is ja, dass man diese Blüten nur zu einer ganz arg doll bestimmten Zeit pflücken kann und dann alles auch nur an der einen Stelle im Norden Englands.
Nenene. Ich weiß das die Rescue Remedie Tropfen (so Notfalltropfen aus mehreren Bachblüts), im Falle von Prüfungsstress, Unfall und sonstwas wirklich ein wenig beruhigen, aber vielleicht liegt das auch am Alkohol mit dem die Dinger vermischt wurden.
Ja ne is klar. Weil Kinder das kriegen und es wirkt, kann man ja nich sagen, man müsse dran glauben. Ich möchte jetzt nich sagen, dass es nur wirkt wenn man dran glaubt, dass darf jeder für sich selbst entscheiden. Aber im Bezug auf Kinder bin ich doch eher der Meinung, dass die schon beruhigt sind wenn sie von Mami und Papi irgendwas kriegen. Das wird schon gut so sein und dann is alles nich mehr so schlimm. Mir wird ja schon geholfen., Naja. Blütenenergie halt. Esoterik.... *wegrenn*
Galtons Hut - oder: warum bin ich so doof
30/Apr/06 11:59
Francis Galton (1822 - 1911) war nahezu sien gesamtes
Leben der Überzeugung, dass es einen Zusammenhang
zwischen Kopfumfang (quasi der Hutgröße) und der
Intelligenz des Trägers gäbe. Kurz: großer Kopf =
große Leistung. Ein Schüler Galtons (Karl Pearson)
wandte seine Theorie auf die neu entwickelte
sogenannte Korrelationstechnik an, wodurch sehr
geringe r-Werte zwischen Hutgröße und akademischen
Leistungen aufgezeigt wqurden. Galtons Theorie fand
sich also nicht bestätigt, im Gegenteil durch die
Technik wurde sie widerlegt.
In einigen biographischen Berichten heißt es, Galtons hätte einen sehr großen Kopf gehabt, seine Theorie wäre also quasi ein wunschdenken gewesen. In Wahrheit hatte Galton aber eher einen recht kleinen Kopf. Eher wahrscheinlich is also dass er versucht hatte mit seiner Theorie seine eigenen intellektuellen Grenzen zu erklären.
Merke: Es gibt immer eine Ausrede!
In einigen biographischen Berichten heißt es, Galtons hätte einen sehr großen Kopf gehabt, seine Theorie wäre also quasi ein wunschdenken gewesen. In Wahrheit hatte Galton aber eher einen recht kleinen Kopf. Eher wahrscheinlich is also dass er versucht hatte mit seiner Theorie seine eigenen intellektuellen Grenzen zu erklären.
Merke: Es gibt immer eine Ausrede!
F12.0 akuteCannabinoidintoxikation
27/Apr/06 15:57
Hab letzt in'nem ICD-10 Schlüssel rumgeblättert und
da öffnete sich mir zufällig die Seite. Hab es für
Interessant befunden und hier is et, in einfacher
simpler Form, einfach abgetippt:
..:
iagnostische Kriterien::..
A. Die allgemeinen Kriterien für eine akute Intoxikation (F1x.0) sind erfüllt
B. Funktionsgestörtes Verhalten oder Wahrnehmungsstörungen, deutlich an mindestens einem der folgenden Merkmale:
1. Euphorie und Enthemmung,
2. Angst oder Agitiertheit (Geschäftigkeit),
3. Misstrauen oder paranoide Vorstellungen,
4. Verlangsamtes Zeiterleben (Gefühl, die Zeit vergeht sehr langsam, oder Gefühl des Gedankenrasens),
5. Einschränkung der Urteilsfähigkeit,
6. Aufmerksamkeitsstörung,
7. Beeinträchtigung der Reaktionszeit,
8. akustische, optische oder taktile (= haptisch aus dem griech.: haptikos = greifbar) Illusionen,
9. Halluzinationen bei erhaltener Orientierung,
10. Depersonalisation (Verlust bzw. Veränderung des ursprünglichen, natürlichen Persönlichkeitsgefühls),
11. Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit gegenüber der Umwelt),
12. beeinträchtigte persönliche Leistungsfähigkeit.
C. Mindestens eins der folgenden Anzeichen:
1. Appetitsteigerung,
2. Mundtrockenheit,
3. konjunktivale Injektion (ziegelrote Blutgefäße in der Bindehaut)
4. Tachykardie (anhaltende Pulsbeschleunigung)
..:
A. Die allgemeinen Kriterien für eine akute Intoxikation (F1x.0) sind erfüllt
B. Funktionsgestörtes Verhalten oder Wahrnehmungsstörungen, deutlich an mindestens einem der folgenden Merkmale:
1. Euphorie und Enthemmung,
2. Angst oder Agitiertheit (Geschäftigkeit),
3. Misstrauen oder paranoide Vorstellungen,
4. Verlangsamtes Zeiterleben (Gefühl, die Zeit vergeht sehr langsam, oder Gefühl des Gedankenrasens),
5. Einschränkung der Urteilsfähigkeit,
6. Aufmerksamkeitsstörung,
7. Beeinträchtigung der Reaktionszeit,
8. akustische, optische oder taktile (= haptisch aus dem griech.: haptikos = greifbar) Illusionen,
9. Halluzinationen bei erhaltener Orientierung,
10. Depersonalisation (Verlust bzw. Veränderung des ursprünglichen, natürlichen Persönlichkeitsgefühls),
11. Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit gegenüber der Umwelt),
12. beeinträchtigte persönliche Leistungsfähigkeit.
C. Mindestens eins der folgenden Anzeichen:
1. Appetitsteigerung,
2. Mundtrockenheit,
3. konjunktivale Injektion (ziegelrote Blutgefäße in der Bindehaut)
4. Tachykardie (anhaltende Pulsbeschleunigung)
Kunde des Ausdrucks
22/Apr/06 15:40
Mir ist ein Buch in die Hände gefallen, was mir vor
ein paar Jahren einmal geschenkt worden ist:
"illustrierte Geschichte der Psycholgie". Im Zuge
meiner Blogverwicklung und dem Umstand des manchmal
etwas eintönigen Wochenenddienstes, kam ich auf die
Idee dieses Buch zu lesen und über Interessante
Kapitel eine Art Zusammenfassung für das Blog zu
schreiben.
Im ersten Teil geht es also um Ausdruckskunde.
Diese ist durch zwei Begriffe geprägt.
Die Physiognomik, will vom Ausdruck des Gesichtes und anderer Körperformen auf den Charakter schließen. Diese psychologisch-diagnostische Deutung ist im Grunde schon immer Teil der ärtzlichen und therapeutischen Arbeit, auch heute noch. Sie beruht aber zum größten Teil auf persönlicher Intuition und Lebenserfahrung. J.C. Lavater (1741-1801) machte die Physiognomie zwischen Aufklärung und Empfindsamkeit zu einem viel diskutierten Thema. Er erkannte, dass die Physiognomie als Wissenschaft durchgehen könnte, aber trotzdem vieles dem Gefühl überlassen werden müsse
Die Phrenologie versucht den Charakter und das Gemüt aus der Schädelform zu erkennen und wurde von F.J. Gall (1758-1828) begründet. Sie beruht auf der Theorie, dass psychische Funktionen in einzelnen Teilen des Großhirns lokalisiert werden kann und beim Wachstum den Schädel formt.
Aristoteles war einer der ersten, der im 4 Jhd. vor Chr. in seinem Werk "Physiognomika" methodisch-kritische Überlegungen äußert und empfiehlt von einzelnen äußeren Merkmalen auszugehen um sie dann einem Charakter zuzuordnen.
Im Mittelalter bemühte man sich um die Erweiterungen der gesetzmäßigen Beziehungen zwischen Körper und Geist druch mystische und astrologische Hypothesen.
Seit dem 18. Jh wuchs das Bedürfnis den Zusammenhang zwischen Körper und Seele durch nachprüfbare Erfahrungen zu begründen. So bezog sich J.J. Engel (1741-1802) in "Ideen zu einer Mimik" auf die Handlungen eines Schauspieler um darin Unterschiede zwischen Ausdruck und Darstellungen aufzuweisen.
Piderit (1826-1912) gründete seine Idee der Physiognomie auf die Gesichtsmuskeln, welche durch die mimischen Bewegungen und durch Wiederholungen zu psychiognomisch (deutbaren) Zügen werden. Ausserdem is er mir durch folgende Aussage gradde sehr sympathisch geworden:
"Durch die Brille populärer Vorurteile sahen die Künstler, was sie glaubten, und sie gaben und geben den Portraits berühmter Männer so gewiß die hohe gewölbte Stirn, wie man früher den Heiligen ihren Heiligenschein gab." so mal sehen was für'n Keks es als nächstes gibt
Im ersten Teil geht es also um Ausdruckskunde.
Diese ist durch zwei Begriffe geprägt.
Die Physiognomik, will vom Ausdruck des Gesichtes und anderer Körperformen auf den Charakter schließen. Diese psychologisch-diagnostische Deutung ist im Grunde schon immer Teil der ärtzlichen und therapeutischen Arbeit, auch heute noch. Sie beruht aber zum größten Teil auf persönlicher Intuition und Lebenserfahrung. J.C. Lavater (1741-1801) machte die Physiognomie zwischen Aufklärung und Empfindsamkeit zu einem viel diskutierten Thema. Er erkannte, dass die Physiognomie als Wissenschaft durchgehen könnte, aber trotzdem vieles dem Gefühl überlassen werden müsse
Die Phrenologie versucht den Charakter und das Gemüt aus der Schädelform zu erkennen und wurde von F.J. Gall (1758-1828) begründet. Sie beruht auf der Theorie, dass psychische Funktionen in einzelnen Teilen des Großhirns lokalisiert werden kann und beim Wachstum den Schädel formt.
Aristoteles war einer der ersten, der im 4 Jhd. vor Chr. in seinem Werk "Physiognomika" methodisch-kritische Überlegungen äußert und empfiehlt von einzelnen äußeren Merkmalen auszugehen um sie dann einem Charakter zuzuordnen.
Im Mittelalter bemühte man sich um die Erweiterungen der gesetzmäßigen Beziehungen zwischen Körper und Geist druch mystische und astrologische Hypothesen.
Seit dem 18. Jh wuchs das Bedürfnis den Zusammenhang zwischen Körper und Seele durch nachprüfbare Erfahrungen zu begründen. So bezog sich J.J. Engel (1741-1802) in "Ideen zu einer Mimik" auf die Handlungen eines Schauspieler um darin Unterschiede zwischen Ausdruck und Darstellungen aufzuweisen.
Piderit (1826-1912) gründete seine Idee der Physiognomie auf die Gesichtsmuskeln, welche durch die mimischen Bewegungen und durch Wiederholungen zu psychiognomisch (deutbaren) Zügen werden. Ausserdem is er mir durch folgende Aussage gradde sehr sympathisch geworden:
"Durch die Brille populärer Vorurteile sahen die Künstler, was sie glaubten, und sie gaben und geben den Portraits berühmter Männer so gewiß die hohe gewölbte Stirn, wie man früher den Heiligen ihren Heiligenschein gab." so mal sehen was für'n Keks es als nächstes gibt