Suchtgefühle

Jeder kennt sie, wirklich jeder. Da bin ich mir zu 195 % sicher.Ob es nun materielle Dinge sind nach denen man sich wie nach nichts anderem sehnt, oder chemische dinge, oder einfach nicht greifbare. Am Ende kommt ein und das selbe Ergebnis dabei heraus: Die Sucht nach Leben. Der Junkie an der Ecke versucht durch den nächsten Schuss das letzte bisschen Selbst und Gefühl in sich herauszukitzeln und wenn nichts mehr rauszuholen ist, so beendet irgendwann die Dosis das trauerspiel. Die einen suchen ihr Glück im Internet die andern in Drogen und dritte suchen ihr Heil in der Flucht....nach Taize oder Tibet oder irgendwo anders hin ins Exil.
Ich suche meine Glück jetzt - mal wieder - durch einen Auszug zu finden. Gewissermaßen laufe auch ich wieder weg, aber hier sehe ich keine Arbeit mehr die ich im Stande wäre zu verrichten. Für mich hab ich mein möglichstes getan, jetzt versuche ich es an einem neuen Standpunkt. Denn irgendwie sehen ich mich nach einem Haushalt der läuft, einer Atmosphäre in der ich nich dauernd kotzen könnte. Naja die Sucht nach dem Leben und die Suche nach dem Leben verschlagen mich also nach Eppelheim. Auf ein neues!

Im Nachhinein wird jeder sehr viele Sachen finden wozu er dann sagt: oje hätte ich da und da mich anders entschieden, dann wäre ich jetzt schon drei Schritte weiter. Doch all das Jammern über vergangene Fehler nützt ja doch nichts, denn wir müssen mit der SItuation in der Gegenwart fertig werden. Auch wenn wir 3 Entwicklungsschritte hinter dem sind, wo wir eigentlich stehen könnten. Aber Hauptsache man entwickelt sich überhaupt irgendwie vorwärts und nicht rückwärts...
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