Streikland Deutschland
13/Mai/06 16:54 zu finden unter:Verkekste
Arbeitswelt
Was es dieses Jahr schon alles für Streiks gab. Die
Müllabfuhr hat gestreikt. Dankbarerweis im Winter und
nich im Sommer. Was meines Erachtens sehr viel
interessanter gewesen wäre. Alles mögliche was im
Krankenhaus so schafft. Von Krankenschwester, über
das Küchenpersonal bis hin zu Fahrdienst hat
gestreikt. Mit Erfolg... zumindest ein bisschen. Die
Kürzungen wurden nich ganz so arg übel, wie es die
Herren Verwaltungschefs es gerne gehabt hätten. Und
jetzt sind die Ärzte am Streiken. Die sich in ihrer
jahrelang hart erarbeiteten Unsolidarität abgespaltet
haben vom restlichen Krankenhauspersonal. Sie
streiken also. Am Anfang hat das niemand so wirklich
interessiert. Weil die Auswirkungen nich so wirklich
problematisch waren. Auf den meisten Stationen gibt
es zwei Ärzte, sodass der Betrieb weiter aufrecht
erhalten werden konnte. Es wurde eben einfach noch
mehr Arbeit auf das Pflegepersonal abgewälzt welches
in den meisten Fällen sowieso schon viel zu viel der
Arbeit tut, was eigentlich Arbeit des Arztes wäre.
Zum Beispiel Termine für die Patienten ausmachen...
oder so.
Dann ham wa die Ambulanzen mehr und mehr bestreikt. Notfälle wurden immer behandelt. Sind ja schliesslich Notfälle, und der Rest wurde auf Donnerstage und Freitage verteilt. Hammer der Streik. Patienten kennen es ohnehin nicht anders, dass sie ewigst warten müssen. Da wird es ihnen wohl auch kaum auffallen dass sie jetzt ne halbe Stunde länger warten müssen.
Was die Woche ablief ging schon eher Richtung anständiger Streik. Eine ganze Woche lang nur mit Notdienstplan. Die Ärzte wechseln sich also die gesamte Woche mit dem Streiken ab. Unsere Psychiatriepatienten bekommen es zu spüren. Keine Termine diese Woche in den verschiedenen Ambulanzen. Traurig. Naja aber man kann sich auch als Notfall durchschmuggeln. Das Pflegepersonal (bei uns) weigert sich die Aufgaben der Ärzte zu übernehmen. Sie sehen die langfristigen Folgen verraus. Im Gegensatz zur unsolidarischen Arbeitsgruppe der Ärzte. Die an ihrer 60-Stunde Woche irgendwie doch selbst schuld is. Macht nix was nich in euerm Vertrag steht. Man wird es auf ewig von euch verlangen. Und mehr.
Naja aber deswegen streikt ihr jetzt ja. Gelitten haben in diesem Falle die Patienten auf den geschlossenen Akutstationen. Wir haben 4 freie Betten. Die Akutstationen laufen über. Und die sind in Heidelberg nun wirklich nich schön. Aber wir haben Aufnahmestopp. Entlastung für das Pflegepersonal. Eine Zumutung für den Patienten dem es viel zu gut für die Geschlossene geht. Aber auch viel zu gut, als dass er entlassen werden könnte.
Und was bringts? Nix. Wochenlange Streiks und kein Zentimeter Bewegung. Einfach nur LOL. Armselig irgendwie. Aber naja. Macht mal, vielleicht hamwa bis Ende des Jahres en paar Tote mehr durch die Streiks und auch ein Voranschreiten der Verhandlungen. Viel Glück ihr Anfänger
Dann ham wa die Ambulanzen mehr und mehr bestreikt. Notfälle wurden immer behandelt. Sind ja schliesslich Notfälle, und der Rest wurde auf Donnerstage und Freitage verteilt. Hammer der Streik. Patienten kennen es ohnehin nicht anders, dass sie ewigst warten müssen. Da wird es ihnen wohl auch kaum auffallen dass sie jetzt ne halbe Stunde länger warten müssen.
Was die Woche ablief ging schon eher Richtung anständiger Streik. Eine ganze Woche lang nur mit Notdienstplan. Die Ärzte wechseln sich also die gesamte Woche mit dem Streiken ab. Unsere Psychiatriepatienten bekommen es zu spüren. Keine Termine diese Woche in den verschiedenen Ambulanzen. Traurig. Naja aber man kann sich auch als Notfall durchschmuggeln. Das Pflegepersonal (bei uns) weigert sich die Aufgaben der Ärzte zu übernehmen. Sie sehen die langfristigen Folgen verraus. Im Gegensatz zur unsolidarischen Arbeitsgruppe der Ärzte. Die an ihrer 60-Stunde Woche irgendwie doch selbst schuld is. Macht nix was nich in euerm Vertrag steht. Man wird es auf ewig von euch verlangen. Und mehr.
Naja aber deswegen streikt ihr jetzt ja. Gelitten haben in diesem Falle die Patienten auf den geschlossenen Akutstationen. Wir haben 4 freie Betten. Die Akutstationen laufen über. Und die sind in Heidelberg nun wirklich nich schön. Aber wir haben Aufnahmestopp. Entlastung für das Pflegepersonal. Eine Zumutung für den Patienten dem es viel zu gut für die Geschlossene geht. Aber auch viel zu gut, als dass er entlassen werden könnte.
Und was bringts? Nix. Wochenlange Streiks und kein Zentimeter Bewegung. Einfach nur LOL. Armselig irgendwie. Aber naja. Macht mal, vielleicht hamwa bis Ende des Jahres en paar Tote mehr durch die Streiks und auch ein Voranschreiten der Verhandlungen. Viel Glück ihr Anfänger