Es geht darum sich weiter zu entwickeln.

Es geht eindeutig zu Ende. Mein FSJ. Am Samstag kaufe ich die letzten Abschiedsguzel für den Abschiedskorb. Am Dienstag is mein letzter Tag. Ich habe die Befürchtung das ich heulen werde °_0
Das war ein tolles Jahr. Ehrlich. Das in der Schule zunichte gemachte Selbstwertgefühl wurde wieder aufgepeppelt, sodass man nun von Selbstbewusstsein reden kann. Jetzt kann ich mir ein Shirt drucken lassen: ABIndieArbeitslosigkeit - Grundsteinlegung 2005

Was haben wir aus und in dem letzten Jahr gelernt? Es geht nicht darum den Sinn des Lebens zu finden um dem Leben einen Sinn zu geben. Sondern es geht darum sich weiter zu entwickeln. So wie ich es derzeit tue. Versuche. Whatever.
Ich habe gelernt, dass man nicht allzuviel auf das geben sollte, was die Leute sagen, sondern sie nach dem zu bewerten was sie tun. Mit ein Grund meines Auszuges. Diese Erkenntnis.

Im FSJ hab ich gemerkt das Psychologie nicht alles ist. Vielleicht auch nich die Burner-Idee is. Man sollte sich erst einmal umschauen bevor man sich festlegt. Gelegenheit dazu geben mir die 7 Monate bevorstehende Arbeitslosigkeit und die danach anstehende Ausbildung. Komm ich mit Kindern gut klar. Wie sehr interessiert mich Medizin wirklich? Fall ich um wenn ich zu viel Blut sehe? Fragen über Fragen. Will ich danach vielleicht doch lieber BWL studieren. Oder so.

Rein rechnerisch bin ich ca 30-35 bis ich zu arbeiten anfange. Bleiben noch 30 weitere Jahre. Ich denke 3 Jahre sind genug Zeit mich so weit weiter zu entwickeln, dass ich weiß was ich gern hätte. Wer immer nur auf der Stelle tritt, kommt nun mal nich weiter.

Ich freu mich drauf wenn ich endlich der 02.09. is und wenn dann der 01.04.2007 kommt. Eine weitere Stufe auf dem Pfad der Erleuchtung.
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