WICHTIG: ACTA!


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Ziele

ziele


Ich habe mir keine Vorsätze gemacht. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich mir jemals Vorsätze gemacht hätte.

Ich habe mir Ziele gesetzt.

Meine Ziele für die kommende Zeit:

- noch 3-5 Kilo abnehmen
- Ausdauer: 30 minuten joggen
- Kraft: 5 Klimmzüge & 5 Skycrasher (für diejenigen die es nicht kennen: so eine Art Wandliegestütze)
- Hirn: Klausur bestehen, weiterhin ausreichend Disziplin fürs Studium aufbringen
- Sonst noch was: Lernen und sonstige Alltagsarbeiten effizienter Strukturieren um mehr sinnvoll nutzbare Freizeit rauszuschlagen.

Das wärs eigentlich schon. Das reicht auch erstmal für den Anfang. Denke ich.


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Le Parkour

le_parkour

Le Parkour also. Wieder. Wer mich kennt, weiß dass ich schon vor ein paar Jahren (2004 vielleicht) mit Parkour anfing. Also viel mehr fing ich damit an über Mauern zu springen und an Geländern zu hangeln. Ich trainierte nicht wirklich, dachte das müsste alles irgendwie von alleine kommen wenn ich einmal die Woche rausgehe. Wir hatten viel Spaß und haben viel Blödsinn gemacht. Die anderen beiden mit denen ich öfter trainierte, die waren aber nie wirklich bei der Sache. Aber ich eigentlich auch nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Nach drei Jahren fühlte ich mich so kompetent wie am Anfang, ich hatte nie an meiner Kraft gearbeitet und kam nicht weiter. Das war deprimierend. Zudem arbeitete ich mittlweile im Schichtdienst und was soll ich sagen!? Bei der Setzung der Prioritäten kam Parkour zu kurz.

Ich war nicht untätig die kommenden 3 Jahre, probierte mich an anderen Sportarten. Aber das mit dem Mannschaftsport ist einfach nichts für mich.

Letztes Jahr änderte sich bei mir etwas. Im Denken. Ich denke die Statistik war schuld. Das Statistik-Semester zeigt mir, dass ich nicht abhängig von der Berwetung anderer bin. Das ich nicht von dem abhängig sein muss, was andere denken. Merkte dass auch ich über Selbstwirksamkeit verfüge. Wenn ich Statistik derart gut hinter mich bringe, dann schaffe ich alles.

Ich wollte also ohnehin wieder Sport machen. Warum dann nicht etwas, worin ich schon Erfahrungen gesammelt hatte? Aber diesmal gehe ich es anders an. Die äußeren Umstände sind auch etwas andere.
Also hüpfe ich jetzt nicht nur halbwegs ziellos über Mauern und kleine Hindernisse, sonder gehe das ganze strukturierter an. Effizienter.


effizienz

Effizienz ist ohnehin ein großes Thema bei Parkour. In den Medien wird Parkour häufig als waghalsiger Extremsport dargestellt. Stimmt aber nicht. Parkour ist eben nicht der waghalsige Sprung in luftiger Höhe. Parkour ist nicht nur ein Sport. Parkour ist mehr. Parkour ist auch den effizienten Weg von A nach B zu finden. Aber das führt jetzt zu weit.

Ich bin jedenfalls wieder mal mehr und mal weniger kräftig am trainieren, je nachdem wie das Job, Studium, und Sozialleben zu lässt. Aber diesmal nicht nur Gehüpfe, Sondern auch mal eine Weile an genau einem Hindernis bleiben und denselben Sprung immer wieder machen. In dem Streben Sicherheit zu kriegen und zu Perfektionieren.

Parkour in Heidelberg gibt's hier: Bei den Flying Monkeys


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Dinge die ich an einsamen Abenden so tue...

Zum Beispiel einfach so ein MindMap zu den Hormonen die man fürs Psychologiestudium so wissen sollte.

hormone


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Neue Zusammenfassungen zu M3

Ich bin fleißig am arbeiten zur Zeit. Immerhin habe ich ja auch frei und muss nicht arbeiten gehen. Aber dafür muss und darf ich fürs Studium lernen.
Ich muss nur noch ein paar Seiten aus dem letzten Skript zusammenfassen (und zum Glück ist es auch das am wenigsten umfangreiche) und dann noch ein "paar" Karteikarten produzieren und fertig ist der Lack.

Naja so ähnlich zumindest. Jedenfalls gibt es jetzt neue Zusammenfassungen. Kurs 3412 ist eher weniger liebevoll zusammengefasst. Es war auch mein unliebsamstes Skript. Ich musste mich tierisch da durch quälen.

Und ein paar Seiten zur Emotion. Die nächsten Tage folgen dann auch noch die anderen Kapitel aus Kurs 3414. Das macht Spaß, das ist interessant und die heutige Zusammenfassung ist mir wirklich gut gelungen. Ich mag sie.

Viel Spaß damit.


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MacMini sucht neues Zuhause

macmini

Das ist er. MacMini 1.1 aus dem Jahre 2006
* Intel Core Solo 1,5 GHz
* 60 Gb serial Ata Festplatte
* 2 Gb DDR2 SDRAM
* Combo Drive Laufwerk (DVD-Rom/ cd-rw)
* Intel gma 950 grafikprozessor
* 200€ sollen es sein ;)

Meiner neuer Arbeitsplatz sieht nun so aus:

macbookpro

Alter Bildschirm, alte, Maus, alte Tastatur, Neues MacBook Pro.

Und ich bin mehr als glücklich damit.

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Karteikasten zum selber machen

Also ich hab es ja versprochen. Die Anleitung für den Karteikasten. Meiner ist inzwischen schon in regem Gebrauch.

Was braucht man:
- Einen Handelsüblichen Karton, den man kostenlos in jedem Supermarkt abstauben kann.
- Ein Schneidegerät. Teppichschneidemesser eigener sich hervorragend!
- Kleber. Bei mir tat es Holzleim, weil er grad da war. Sinnvoller wäre vielleicht Pattex. Bei Uhu wäre ich mir nicht sicher obs den Karton zusammenhält.
- und einen Stift. Zum Anzeichnen versteht sich.

Also Schritt 1…. Der Handelsübliche Karton auseinandergefaltet. Bei mir war es ein Weinkarton. Lecker!
An den blauen Kanten muss geschnitten werden, an den Schwarzen Kanten soll geknickt werden
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Alles zugeschnitten? Na dann kanns ja weiter gehen… Dem geneigten Beobachter entgeht eventuell nicht, dass die Laschen oben und unten unterschiedlich lang sind. Das ist entweder als künstlerische Freiheit zu werten, oder als Absicht. Man kann sie entweder wegschneiden und auf eine Länge von jeweils 5cm angleichen, oder man lässt das mittlere etwas länger und 'klappt' es dann zum Schluss vornüber. Gibt ein bisschen zusätzliche Stabilität.
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Dann kann man sich ja ans Verkleben machen… Alles gut einschmieren und festdrücken

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Wenn nun alles geklappt hat, könnt ihr jetzt das vollendete (Kostengünstige) Werk betrachten, dass ihr vor euch habt.
Ich habe mir noch 4 Trenn-Pappen zugeschnitten die da jetzt mehr oder weniger lose drin stecken, damit ich das populäre 5-Fächer-Karteikasten-System verwenden kann. Dafür gäbe es aber sicherlich eine elegantere Lösung. Ziemlich sicher sogar.

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Mein Vater fragte mich dann, ob diese "analoge" Methode denn überhaupt noch zeitgemäß sei. Natürlich nicht wirklich. Aber es war bis dato die einigste brauchbare Variante die Karten auch mitzunehmen und unterwegs zu lernen. Alles andere ging bisher nur am PC.

Ich fand dann aber recht zeitnah zu diesem Mini-Projekt noch eine wirklich brauchbare und gute digitale Variante. Und zwar bei card2brain. Dort fabrizierte ich in den Letzten 2 Wochen schon knapp 350 Karten zur Biologischen und Allgemeinen Psychologie und es werden definitiv noch mehr. Ich praktiziere also quasi "Duales Lernen". Einmal mit den Analogen Karten und einmal mit den digitalen. Die Systeme ergänzen sich bei mir.

Jedenfalls bietet card2brain die Möglichkeit sehr einfach Karteikarten zu erstellen, bietet verschiedene Optionen (Exakt-/ Text-/ Multiple Choice Antworten). Die Abfrage verläuft nach dem 5-Fächer-System, sodass einem immer genau die Karten vorgesetzt werden, die nunmal gerade dran sind.

Zusätzlich gibt's noch eine Iphone und eine Adroid-App. Die ihren Zweck zwar grundsätzlich erfüllt, aber Definitv Verbesserungsfähig ist. Aber da gibt's gute Nachrichten. Zum Ende des Monats soll es eine neue App geben, die durch die Benutzer und ihre Ideen mitgestaltet wurde.

Viel Spaß beim Lernen!


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Ziemlich beste Freunde

Heute das Fazit mal am Ende: Toller Film, unbedingt ansehen 5/5 PunktenDriss ist ein Arbeitsloser der gerade aus dem Knast kommt, geht auf Arbeitssuche. Aber nur um seine drei Unterschriften zu erhalten, damit er an das dringend benötigte Arbeitslosengeld kommt. Und so lernen Philippe - der ab dem Hals querschnitt gelähmt ist - und Driss sich kennen.Driss zeigt kein Mitleid, behandelt Philippe wie jeden anderen auch. Das kommt nicht immer unbedingt nett rüber ("keine Arme, keine Schokolade"), aber das ist genau das was Philippe sucht. Kein Mitleid.Unbedingt ansehen!
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Lernen - effizient und zeitsparend.

Kürzlich fragte mich jemand wie man am Besten lernt. Man sagte mir im selben Gespräch auch, dass angeraten worden sei, sich nicht zu lange mit Zusammenfassungen aufzuhalten.

Anderer Tage erklärte man mir, dass Karteikarten altmodisch und umständlich sein.

Man trug mir auch zu, dass Mindmaps gut wären für die Übersichtlichkeit.

Es gibt so einiges was man mir zum Thema lernen schon erzählte. Ich hatte zu Beginn meiner Ausbildung umfassenden Lehrstoff dazu. Das Fach nannte sich "Lernen lernen" und ich fand es völlig bescheuert. Es wurden verschiedene Lerntechniken vorgestellt. Okay. diese Techniken haben sicherlich alle ihre Berechtigung. Ich habe sicherlich auch nicht zu schätzen gewusst was mir da erzählt wurde. Aber gebracht hat es mir nichts. Ausser regelmäßige Auseinandersetzungen mit der Dozentin/ Lehrkraft.

Randbemerkung: Da man sich im Leben immer zweimal seiht, traf ich eben diese Dozentin auch wieder. Als Klausuraufsicht für Statistik...

Zurück zum Thema: Was ich schon immer richtig richtig gut kann ist procrastinieren.

Randbemerkung 2: Ich denke ich werde dieser Tage auch mal einen Artikel zu diesem Thema schreiben...

Aber wie man lernt wusste ich nicht. Mir wurde in der Schule häufig beigebracht wie man das richtig macht. Ich probierte es aus und scheiterte. Ich musste scheitern. Denn man erklärte mir immer nur wie man richtig lernt. Aber niemand erklärte mir wie ich richtig lerne.


Und so wusste ich es nicht. Ich lernte es im ersten Semster. Ich lernte folgendes:

Mindmaps: Für mich unsinnig. Zu unübersichtlich. Zu viele Reize und zu vieles was mich ablenken kann. Ich kann mich nicht auf Mindmaps konzentrieren. Wenn ich etwas für mich strukturieren will, dann kann ich mit Mindmaps ganz gut arbeiten. Aber nur um von dort ausgehend weiter zuarbeiten. Sonst: verlorene Zeit


Loci-Methode: Die Methode, falls Papier und Stift fehlen und man Einkaufen gehen muss. Man denkt sich einen bekannten (real existierenden) Weg und positioniert den Einkauf darin auf irgendeine kreative Art und Weise. Ich probierte es aus, und hatte dann nur ein halbes Abendessen, weil die andere hälfte im Supermarkt blieb. Ich habs nicht drauf.

Zusammenfassungen: Sehr gut. Bringt mir viel. Warum? Ich muss mich mit dem Stoff auseinandersetzen ihn umformulieren und auf das Wesentlich kürzen. Zusammenfassungen sind aber nichts für Leute die Volltexte schreiben. Sie sind auch nichts für Gemüter die sich davor scheuen Dinge zu streichen (weil sie redundant, wiederholend und wiederkehrend sind).


Karteikarten: Das Mittel der Wahl in der Klausurvorbereitung. So wie zur Zeit. Ich sitze hier und schreibe Karteikarten. Vorne das was es zu wissen gilt und hinten die Erklärung dazu. Naja so ähnlich. Hinten drauf muss es wieder kurz gefasst sein. Für mich. Wegen der Reizüberflutung. Habe mir sogar gestern einen Karteikasten gebastelt. Nun ist das Problem an der Sache: Es kostet Geld. Karteikarten sind teuer. Einfaches Kopierpapier zerschnibbeln behagt mir nicht, weil ich danach allenfalls einen Fresszettel in der Hand halte aber nichts womit ich lernen kann.
Okay. Ich kann das umgehen indem ich die Karteikarten in ein Computerprogramm eingebe. Ich war letztes Jahr schon auf der Suche und fand lediglich Dinge die nur vom PC aus bedient werden könne und/oder für die Internetzugang bei Bearbeitung zwingend war.
Was mir bisher fehlte war eine mobile Lösung die ich in der Hand halten konnte. Das wurde geändert. Ich fand gestern (beim procrastinieren) eine Super-App. Card2brain. Kostenlos. Einfache Eingabe am PC. Kostenlos die App aufs Handy runterladen und Karteikarten durchgehen. Lernkonzept klassisch nach dem Karteikastensystem. Andere können Problemlos auf meine Karten zugreifen.


Also hier bitte: Der erste Versuch zur Biologischen Psychologie


Randbemerkung 3: Die Anleitung zum Karteikasten folgt

Was sagt uns das: Jeder hat sein eigenes System. Und jeder sollte auf dem Weg seiner Sucher nach dem bestmöglichen System alles Mögliche was sich bietet ausprobieren. Ich hab meine Lernart gefunden. Ich habe gelernt zu lernen. Und jetzt lerne ich mehr oder weniger fleißig. Und oh welch Überraschung! Es ist Arbeit. (das ist auch so ein Einwand der ab und an kommt: Das sei alles so aufwändig....)
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Über Essen kann ich immer reden

Über Essen kann ich eigentlich immer reden. Essen ist toll. Es gibt süßes und saures, scharfes und mildes.
Über Geschmäcker lässt sich streiten, ebenso wie über diverse Ernährungskonzepte.

Da gibt es die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Basis bilden Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Darüber folgen dann Obst Fisch und Fleisch und oben Süßigkeiten.


ernährungspyramide



Dann gibt es da die Logi-Pyramide: Viel, viel Obst, einiges an Fisch, Fleisch und & Milcherzeugnisse. Weniger von Vollkornprodukten, Nudeln und Reis. Und ganz ganz wenig von Weißmehlerzeugnissen, Süßigkeiten und Kartoffeln.


LOGIpyramide



Ich bin mir sicher es gibt noch andere Pyramiden.... Definitv. Darüber hinaus kennen wir Alles-Esser wie mich selbst, Vegetarierer die alles essen was ovo-lacto-vegetabil-kompatibel ist. Dann gibt es da Veganer, die nichts essen was von einem Tier erzeugt wurde, weitere kleinere Absprengungen wie Frutarier, Rohköstler, Fallobstfutterer. Bis hin zum Veganer der Stufe 6 der nichts isst, was einen Schatten wirft.

Erwiesenermaßen ist die Ernährungspyramide der DGE ziemlicher Schrott und die von Logi ist auch nicht viel besser. Es gibt nämlich jeweils 2 ungünstige Dinge an der Sache:

1. Laktose: Einige haben schon etwas gehört darüber, dass der Milchkonsum angeblich gar nicht so gut sei. Ihnen ist zu Ohren gekommen, dass Milch für das Kälbchen sei und nicht für den Menschen. Sie haben gehört, dass ein Milchbestandteil - Laktose - nur von Kleinkindern, nicht jedoch von Erwachsenen verstoffwechselt werden kann. Das Resultat hiervon hieße dann Laktoseunverträglichkeit. Okay. Falsch ist das nicht, richtig aber auch nicht. Ja es stimmt, Kuhmilch ist im Ursprung für Kälber gedacht, genauso wie menschliche Muttermilch eben für Säuglinge gedacht ist. Ja es gibt Erwachsene die keine Milch mehr vertragen. Und ja, der Steinzeitmensch hat generell keine Milch vertragen. Darüber hinaus wird oft eines übersehen: Die Macht der Evolution. Seit schätzungsweise 10.000 Jahren ist der Mensch in der Landwirtschaft tätig und im Zuge dessen entwickelte sich auch der Beruf des Milchbauern. Ein Gen im Körper mutierte und es gab fortan Menschen die Laktose verstoffwechseln konnten. Ganz im Sinne des Bestangepassten ("survival of the fittest") setzt sich nun also diese - durchaus sehr sinnige - Mutation durch. Bis heute. Es gibt immer mehr Menschen die Laktose vertragen. Es werden nicht etwa immer mehr Menschen, die an Laktoseunverträglichkeit leiden. Es werden nur mehr, die diagnostiziert werden. Sicherlich gibt es einige die keine Milch vertragen, aber es gibt auch Haufenweise die damit überhaupt kein Problem haben.

2. Gluten: Ein Stoff der in allen Weizenerzeugnissen vorkommt (allen voran in Brot und Nudeln). Im Prinzip gilt hier das Gleiche wie für die Laktose. Vor 10.000 Jahren eroberte der Mensch die Landwirtschaft und fängt unter anderem an Brot zu backen. Bis dahin ernährt sich der Mensch von Beeren, Bären, Fisch, Nüssen und was er sonst so findet. Keine Milch und kein Brot. Also mutiert die Evolution fröhlich dahin und es gibt Menschen die vertragen Gluten. Oder es gibt Menschen, die vertragen es eben nicht.

Anmerkung am Rande: Es gibt einen Unterschied zwischen Unverträglichkeit und Allergie, den ich hier jetzt nicht weiter ausführe. Und dass er nicht einfach alles glauben sollte, was man ihm so vorsetzt.

Was ich sagen will: Ich glaube wirklich, dass der Mensch an sich besser auf sich und seine Ernährung achten sollte.
Auf Grund reichlicher Informationssammlung und eigener Überlegungen habe ich so meine eigene Pyramide in meinem Kopf zusammengelegt. Zunächst einmal sollte da viel Gemüse sein (allein schon wegen der Vitamine). Dann wäre da noch Obst, was wegen des Zuckergehaltes weiter oben steht gefolgt von einigem an tierischen Fetten und Eiweiß sein. In meinem Fall also Fleisch (ein bisschen Fisch halt auch, wenns sein muss) Eier und Käse (weil ich kein Problem mit Laktose habe). und ganz oben thronen die Glutenhaltigen Kohlehydrate (die ich nicht unbedingt gut vertrage). Kartoffeln sind diejenige Kohlehydrathaltige Knolle, die ich weiterhin essen möchte. Den Konsum von Nudeln, Reis und Brot möchte ich einschränken, da ich selber immer wieder merke, dass mir das nicht unbedingt bekommt. Aber Kartoffeln sollten kein Problem sein. Und ausserdem kann ich nicht alles rausschmeißen was ich saulecker finde. Irgendwo muss da auch ein Kompromiss herkommen. Ernährungswissenschaftlich gesehen ganz bestimmt ein Verbrechen.

So in etwa würde sie wohl aussehen



meinepyramide



Grund der ganzen Aktion: Ich möchte bewusster essen. Möchte mir dessen bewusster werden was ich esse. Weil ich merke dass mir das gut tut.


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Ein letztes Mal: 2011

Also irgendwie... es war viel los dieses Jahr. Gleich zu Beginn die Tsunami-Katastrophe in Japan. Und nachdem Japan es trotzdem noch ziemlich unglaubwürdig versuchte zu vertuschen und runterzuspielen entpuppte sich das Ganze schnell als Tsunami-Atom-Katastrophe. Grund genug für Deutschland die Atom-Reißleine zu ziehen. Ich wurde enttäuscht in meiner Annahme, dass nach den drei Monaten Pause rein gar nichts passieren würde und einfach so weitergewirtschaftet werden würde wie bisher. Aber wie gesagt: Ich wurde enttäuscht. Es änderte sich etwas. Zumindest ein bisschen. Grade soviel, dass Ruhe im Volx-Karton war.

Um aber ja keine Verschnaufpause aufkommen zu lassen, opferte sich der Herr von K und zu T höchst-Baron-geadelt Guttenberg und zeigte wie man es in der Schule nicht macht: Er schrieb ab und wurde erwischt. Anfänger. Mir ist das nie passiert. Und dann besitzt er auch noch die Frechheit und kommt zurück. Naja obwohl... er könnte hilfreich sein. Ich sehe gute Verwendung im Kultusministerium... wegen einer neuen Oberstufenreform eventuell.

Dann war und ist da immernoch die Sache mit Stuttgart 21 wofür ich einen Wahlbrief geschickt bekommen habe. Den ich nicht verstanden habe und dann wegwarf. Am Tag der Wahl hatte ich ihn dann verstanden. Aber da war es dann auch schon zu spät. Also wer macht denn auch sowas: "Wenn du dagegen bist kreuze JA an. Ansonsten nimmst du NEIN."

Abschaffung der Wehrpflicht und Doppelter Abschlussjahrgang der Gymnasien sorgten für Platzprobleme an den Universitäten, aber irgendwie hat man auch das gemeistert. Vermutlich müssen die Studenten im Wohnheim sich nun ein Zimmer zu viert teilen, oder sowas in der Art.

Arabischer Frühling, Revolutionen, ein gestörter Machthaber weniger.

Terror in Norwegen, (ganz) rechte Gewalt in Deutschland. Nun weiß auch der Durchschnittsbürger wieder, dass es immer noch Nazis gibt in Deutschland. Nun könnte der Durchschnittsbürger auch merken dass er von oben verarscht wird. Könnte er. Wird er aber vermutlich nicht. Ich fand es jetzt persönlich nicht den Reisser, sondern absehbar. Aber wir haben ja kein Rechtsradikales Problem.....

Persönliche Dinge sind eh viel interessanter: Ich belegte meine ersten 2 Prüfungen im Psychologiestudium. Darunter eine Statistikklausur. Ich stellte mich gezwungermaßen einem Dämon (Mathe war mir verhasst, meine Mathelehrerin hielt mich eh für blöde) und besiegte ihn. Glorreich. Meiner bekloppten Mathelehrerin der Oberstufe darf gerne einer sagen, dass ich keinerlei Fähigkeiten als Lehrerin in ihr sehe.
Nach diesem Supersieg glaube ich jetzt ernsthaft, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es möchte. Jetzt muss ich nur noch rausfinden was ich möchte. Aber das ist auch nicht so tragisch.

Dinge die 2012 passieren werden: Ein neuer Computer wird seinen Weg zu mir finden, mein Motorrad wird dafür einen neuen Besitzer finden. Und die Welt wird untergehen.



Tschüss! Viel Spaß, bis zum nächsten Jahr.


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Sehr geehrte Telefongesellschaftsmitarbeiter/innen [UPDATE]

Nachdem ich diesen Brief  hier schrieb, kam pünktlich zu Weihnachten ein Brief der Telefongesellschaft zurück. Man erklärte mir, dass es wohl ab dem 18. Oktober (das die das so genau datieren können....) Probleme mit dem UMTS-Netz gab, da man das große Smartphonenutzungsaufkommen nicht erwartet hatte. Diese Störungen seien zum 18. November aber behoben worden.... (Jungs, da habt ihr vielleicht gerademal angefangen die Wahrheit im Shop zu sagen... In der Tat besserte sich bei mir der Empfang, beziehungsweise die Erreichbarkeit circa um den 18. Dezember herum).

Naja mir solls nun egal sein. Ich bekomme immerhin auf die nächste Rechnung eine Gutschrift von 35 € (und dass sind fast 2 Monatsbeiträge) und das mobile Datennetzwerk kann ich nun auch immer mal wieder nutzen. Schöne Sache.

Danke.
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Breaking Bad


Heute: eine Empfehlung von einem meiner Patienten, die ich in meinem Nachtdienst ausgiebig testete.

Walter White ist Chemielehrer, hat einen pubertären Sohn und eine Frau die ein zweites Kind von ihm erwartet. Das Haus der Familie ist in einem eher mäßig bis schlechtem Zustand und um die finanziellen Mittel ist es auch nicht sehr rosig bestellt. Walter White ist ein durchschnittlicher 08/15 Bürger der glaubt an einer Bronchitis zu leiden.
Die Bronchitis stellt sich heraus als inoperabler Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium.
Für Walter bricht eine - bisher halbwegs heile Welt - zusammen und er findet Zugang in eine neue Welt. In die Welt von Crystal Meth und dem Drogenkartell.
Er findet einen Partner mit dem er von nun an Crystal Meth herstellt und verkaufen will. Die Herstellung stellt für den Studierten Chemielehrer kein Problem dar. Der Verkauf stellt sich dann aber doch als komplizierter heraus als erwartet und erst Recht die Behauptung in der aggressiven Welt der Dealer.

Die Story erzählt von einem durchschnittlichen Typ, der eine brachiale Kehrtwende vom Familienvater zu einem kaltblütigen Kriminellen, der ein Doppelleben führt, hinlegt
Es ist eine Story die mir bisher eigentlich nur in Filmen begegnet ist, aber sicherlich in keiner einzigen Serie. Die Serien der deutschen TV-Landschaft handeln doch meistens über irgendwelche Beziehungen oder Ärzte die Beziehungen haben. Serien eben die man guten Gewissens auf die unter 12-jährigen sehen lassen kann.
Das würde ich bei diesem cineastischen Erzeugnis nicht raten.

Breaking Bad besteht mittlerweile aus 4 Staffeln. Ich befinde mich begeistert bei der dritten.
Aber nicht nur die einzelnen Folgen und die gesamte Story sind super. Zur Serie gibt es ein paar nette Zugaben. So gibt es beispielsweise diese Internetseite, die in einer Folge vom Sohnemann erstellt wird um Spenden zu sammeln für Walter Whites Behandlung.

Sichtempfehlung für Breaking Bad. 5 von 5 Punkten!



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M3 - Neue Zusammenfassungen!



Seit just gerade gerade eben, sind 3 neue Zusammenfassungen online. Alle drei aus dem Kurs 3413 zum Thema Lernen, Gedächtnis, Wissen, Sprache, Denken und Problemlösen.

Wie gewohnt frei zugänglich, ohne Umwege. Wer will darf jetzt Spaß haben damit =)

Hier gehts lang....

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Weihnachten wird unterm Baum entschieden?!



Solcher und ähnlicher Werbung mit eben diesem Slogan kann man dieser Tage eigentlich nur dann entgehen, wenn man zu hause bleibt und ein Buch liest.
Denn sie ist überall anzutreffen: TV, Internet, Prospekte die ungewollt im Briefkasten liegen, Radio, Riesige Plakate an der Straße.

Soweit so gut. Eigentlich stört es mich nicht weiter. Ich finde die Werbekampagne die derzeit läuft genauso bescheuert wie alle anderen von MediaMarkt. Zudem hat MediaMarkt mit dieser Kampagne es - wieder einmal - geschafft in aller Munde zu sein. Ob der Konzern damit positiv oder negativ im Gedächtnis haften bleibt ist zunächst einmal nebensächlich. Wichtig ist doch, dass man überhaupt irgendwie im Gedächtnis haften bleibt. Wegen des Wiedererkennungswertes und so.

Aber eigentlich sollte es gar nicht darum gehen, ob ich die Kampagne gut oder schlecht finde, und ebenso wenig wollte ich was darüber erzählen wie ich MediaMarkt finde.

Was ich erzählen wollte ist, dass ich mir Gedanken über eben diesem Slogan gemacht habe:

1. Warum sollte Weihnachten unterm Baum entschieden werden? Vielleicht gibt es Leute die unter einer Palme feiern, oder gar kein behängtes Grünzeug in der Wohnung haben, aber trotzdem Weihnachten feiern. Oke das mag nicht die Mehrheit der deutschen sein, aber trotzdem.

2. Warum sollte Weihnachten überhaupt entschieden werden? Sind wir hier bei nem Pferderennen und die Frage ist ob du auf's richtige Pferd gesetzt hast und dich von nun an Wettkönig nennen darfst?

3. Warum verticken die da in der Werbung immens teure Geschenke?

4. Warum regt sich Deutschland über diese Werbung auf? (diese Info stammt aus zwielichtiger Berichterstattung der Kabelkanäle)

Im Endeffekt rede ich nun doch mehr über die Kampagne alswie ich wollte. Aber so ist das jetzt. Ich glaube, dass die Werbekampagne ziemlich genau den Nagel auf Kopf trifft. Ist es nicht so, dass die Gesellschaft in den letzten Jahren immer mehr kommerzialisiert ist? Ist es nicht so, dass Kinder immer mehr/ größere/ tollere Geschenke erwarten? Ist es nicht so, dass Eltern sich Vorwürfe machen, wenn sie die Wünsche ihrer kleinsten nicht erfüllen können?
Ich sehe da mein - allseits beliebte - Bildungsbürgerfamilie vor mir: Vater Vollzeit berufstätig, Mutter ist Hausfrau und Halbtagsberufstätig, das Kind ist vormittags in der Schule und nachmittags im Wechsel beim musizieren oder im Sportverein. Die Bildungsbürgereltern wollen nur das beste für ihr Kind. Sie machen alles - natürlich - besser als ihre eigenen Eltern (würde ich auch tun, bzw. versuchen... aber ob das klappen würde....). Sie lesen Bücher zum Thema erziehen, lesen dort, dass sie dem Kind Grenzen aufzeigen müssen (aber ja keine Gewalt) und setzen das um:
"Jean-Luca, wenn du jetzt den Nikolaus essen willst, dann musst du danach Hausaufgaben machen." "Jean-Luca, wenn du deiner kleinen Schwester Kiara-Jeanette die Schaufel wegnimmst ist sie ganz traurig und bekommt später mal Depressionen"

Das ist jetzt zunächst nicht weiter schlimm. Die Bildungsbürgereltern wissen es nicht besser. Sie denken das ist gut so, denn dann lernt das Kind gleich die Gründe dafür irgendetwas besser zu lassen und was anderes zu machen. Was sie dabei leider übersehen (weil sie nicht in die Zukunft gucken und am allerwenigsten hinter ihren eigenen Rücken sehen können) ist dass Jean-Luca ihnen ein paar Jahre später die Zunge rausstrecken und die Familie im Griff haben. Also die Eltern zumindest... was mit der kleinen Kiara-Jeanette ist wissen wir nicht.
Was ich sagen will: Die Kids wissen wie sie es anstellen müssen um das zu bekommen was sie haben wollen, sie wissen nämlich genau, dass die Eltern im Grunde nur das Beste für sie wollen und dass sie ihr Kind auf keinen Fall enttäuschen wollen (denn im Erziehungsratgeber stand ja, dass sowas psychische Schäden auslösen kann).

Und genau deshalb gibt es solche Werbung. Und ich finde es völlig in Ordnung.

Ich für meinen Teil freue mich auf ein paar freie Tage, die ganz viele andere auch frei haben. Und weil das so ist, besteht hier eine große Möglichkeit (gerade für Familien mit vielen Angehörigen aus dem Schichtdienst) möglichst komplett einen schönen Tag zu verbringen und an den anderen Tagen den Rest der Familie zu besuchen. Ich ich darf Menschen beschenken. Weil ich das nämlich gerne mache. (Aber sicherlich nicht mit einem Kühlschrank, wie die Werbung das zeigt)


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